Strategy Aktie: Milliardenverlust ignoriert
Ein Nettoverlust von über 12 Milliarden US-Dollar im Schlussquartal 2025 würde bei den meisten Unternehmen für sofortige Abverkäufe sorgen. Bei Strategy reagieren Analysten jedoch mit massiven Kaufempfehlungen und sehen dreistellige Kurspotenziale. Der Grund für diese Diskrepanz liegt in der Bilanzstruktur, die fast vollständig an die Entwicklung eines einzigen digitalen Vermögenswerts gekoppelt ist.
Abhängigkeit vom Kryptomarkt
Die finanzielle Realität des Unternehmens wird von seinen immensen Krypto-Beständen diktiert. Zum 1. Februar 2026 hielt Strategy exakt 713.502 Bitcoin. Da Rechnungslegungsvorschriften bei Kursrückgängen zwingend Abschreibungen erfordern, verbuchte das Unternehmen im vierten Quartal den enormen Fehlbetrag. Es handelt sich dabei primär um nicht realisierte Buchverluste, die eintreten, sobald der Marktpreis unter den Buchwert fällt.
Aktuell steht der zugrundeliegende Kryptomarkt unter leichtem Druck. Berichte über geopolitische Spannungen im Nahen Osten, insbesondere US-Schläge nahe iranischer Energieinfrastruktur, drückten den Bitcoin-Preis zuletzt unter die Marke von 71.000 US-Dollar.
Analysten blenden Risiken aus
Finanzexperten lassen sich von diesen Schwankungen und den bilanziellen Verlusten wenig beeindrucken. Von 14 bewertenden Analysten vergeben 13 ein "Kauf"- oder "Starker Kauf"-Rating für die Aktie. Das durchschnittliche Kursziel der Wall Street liegt bei 368,21 US-Dollar.
Diese Zuversicht spiegelt sich in einer ersten Erholungstendenz wider. Nach einem tiefen Fall auf das 52-Wochen-Tief bei 90,74 Euro Anfang Februar hat sich der Kurs stabilisiert und schloss am Freitag bei 122,20 Euro. Auf Jahressicht steht dennoch ein deutliches Minus von knapp 50 Prozent zu Buche, was die extreme Volatilität des Titels unterstreicht.
Ein wesentlicher Stützpfeiler für die aktuelle Bewertung bleibt das anhaltende institutionelle Interesse am Basiswert. Allein zwischen dem 9. und 13. März flossen rund 767 Millionen US-Dollar in US-Spot-Bitcoin-ETFs, wobei BlackRocks IBIT-Fonds den Großteil absorbierte. Solange diese regulierten Kapitalzuflüsse anhalten, fungiert die Strategy-Aktie für viele Großinvestoren weiterhin als direkter Hebel auf die institutionelle Adaption des Sektors.
Strategy-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Strategy-Analyse vom 14. März liefert die Antwort:
Die neusten Strategy-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Strategy-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 14. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Strategy: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








