Der Bonner Telekommunikationsriese schwimmt nach einem starken Geschäftsjahr im Geld. Genau diese prall gefüllten Kassen wecken nun handfeste Begehrlichkeiten bei der Belegschaft. Wenn Mitte April die Tarifverhandlungen für zehntausende Beschäftigte starten, steht für Anleger die zukünftige Margenentwicklung auf dem Prüfstand.

Forderungen auf dem Tisch

Die Gewerkschaft ver.di zieht mit selbstbewussten Zielen in die anstehenden Gespräche. Für die bundesweit rund 70.000 Tarifbeschäftigten soll es ein Lohnplus von 6,6 Prozent geben. Flankiert wird dieses Paket von einer geforderten Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 120 Euro monatlich sowie einem exklusiven Mitgliederbonus von 660 Euro im Jahr.

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Gerade letzterer Punkt sorgt bereits vor dem offiziellen Auftakt am 13. April in Bonn für inhaltliche Differenzen mit der Arbeitgeberseite. Bis Ende Mai sind insgesamt vier Verhandlungsrunden angesetzt, um einen Kompromiss für die 20 verschiedenen tarifgebundenen Konzernunternehmen zu finden.

Starkes Fundament federt Risiken ab

Auf der anderen Seite des Verhandlungstisches sitzt ein Konzern in Bestform. Mit einem Umsatz von 119,1 Milliarden Euro im Jahr 2025 und einer Gewinnprognose von 47,4 Milliarden Euro für 2026 übertraf das Unternehmen zuletzt die Erwartungen der Analysten. Diese Finanzkraft spiegelt sich direkt in der Aktionärsrendite wider. Ein zwei Milliarden Euro schweres Aktienrückkaufprogramm stützt den Kurs, der mit einem gestrigen Schlusskurs von 32,26 Euro seit Jahresbeginn ein solides Plus von 15,75 Prozent aufweist.

Marktbeobachter werten die Ausgangslage trotz der drohenden Lohnkostensteigerungen positiv. JPMorgan hob das Kursziel kürzlich auf 41,50 Euro an und bestätigte die „Overweight“-Einstufung. Goldman Sachs sieht den fairen Wert des Papiers sogar bei 42 Euro.

Wichtige Termine im Kalender

Bevor sich die Tarifparteien intensiv in die Gespräche begeben, blicken Aktionäre auf den 1. April. Auf der Hauptversammlung soll eine um elf Prozent erhöhte Dividende von 1,00 Euro je Anteilsschein beschlossen werden. Der nächste fundamentale Prüfstein folgt am 13. Mai mit den Zahlen zum ersten Quartal. Dieser Bericht wird erste konkrete messbare Belege liefern, wie sich die neue KI-Infrastrukturstrategie bilanziell niederschlägt und welchen Spielraum die Margen für höhere Personalkosten bieten.

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