Strategy Aktie: Im Bitcoin-Kaufrausch
Das Unternehmen Strategy baut seine Position als weltgrößter institutioneller Bitcoin-Halter weiter aus. Mit einer frischen Milliardeninvestition sichert sich der Konzern über 22.000 weitere digitale Münzen. Allerdings hat die aggressive Einkaufsstrategie einen Haken: Das Gesamtportfolio rutscht tief in die roten Zahlen.
Zwischen dem 9. und 15. März 2026 erwarb das Unternehmen laut einer SEC-Mitteilung 22.337 Bitcoin für rund 1,57 Milliarden US-Dollar. Der durchschnittliche Kaufpreis dieser Tranche lag bei 70.194 Dollar. Damit wächst der gesamte Krypto-Bestand von Strategy auf 761.068 Coins an. Das entspricht mehr als 3,5 Prozent der weltweit verfügbaren Bitcoin-Menge. Die Kehrseite dieser Medaille zeigt sich beim Blick auf den Gesamtdurchschnittspreis aller bisherigen Käufe von 75.696 Dollar. Aktuell sitzt das Unternehmen auf nicht realisierten Buchverlusten von etwa 1,6 Milliarden Dollar.
Finanzierung durch Aktienverkäufe
Um diese Summe aufzubringen, nutzte Strategy intensiv den Kapitalmarkt. Rund 75 Prozent des jüngsten Kaufs – etwa 1,18 Milliarden Dollar – stammten aus dem Verkauf von knapp 12 Millionen Vorzugsaktien. Weitere 396 Millionen Dollar flossen durch die Ausgabe von Stammaktien in die Kassen. Für zukünftige Zukäufe stehen dem Management noch über 8 Milliarden Dollar aus bestehenden Aktienprogrammen zur Verfügung.
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Der Weg zur Million
Diese Transaktionen sind Teil des internen Kapitalplans. Das Ziel ist klar definiert: Bis Ende des Jahres will Strategy die Marke von einer Million Bitcoin knacken. An der Börse wird das Festhalten an dieser Strategie heute positiv aufgenommen. Die Strategy Aktie verzeichnet ein Tagesplus von 3,60 Prozent auf 126,60 Euro, auch wenn sie auf 12-Monats-Sicht noch immer knapp 53 Prozent im Minus notiert.
Um das erklärte Ziel bis zum Jahreswechsel zu erreichen, muss das Unternehmen in den verbleibenden 42 Wochen durchschnittlich 6.158 Coins pro Woche erwerben. Die dafür nach aktuellen Marktbedingungen notwendigen 22,2 Milliarden Dollar erfordern eine kontinuierliche Platzierung weiterer Aktien am Markt.
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