Strategy hält bereits 738.731 Bitcoin — und kauft weiter. Während die Aktie seit Oktober mehr als 60 Prozent verloren hat, beschleunigt Executive Chairman Michael Saylor das Akkumulationstempo. Das Ziel, das Analysten und Marktbeobachter nun offen diskutieren: eine Million Bitcoin noch in diesem Jahr.

Rekordtempo beim Aufbau der Bitcoin-Reserve

Allein in der ersten Märzwoche erwarb Strategy 17.994 BTC für rund 1,28 Milliarden US-Dollar — zu einem Durchschnittspreis von 70.946 Dollar pro Coin. Damit summieren sich die Gesamtanschaffungskosten auf 56,04 Milliarden Dollar bei einem durchschnittlichen Kaufpreis von 75.862 Dollar je Bitcoin.

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Um die Marke von einer Million BTC bis Jahresende zu erreichen, müsste das Unternehmen in den verbleibenden 42 Wochen durchschnittlich rund 6.158 BTC pro Woche kaufen. Im bisherigen Jahresverlauf 2026 hat Strategy bereits etwa 64.948 BTC erworben — deutlich mehr als das historische Jahresdurchschnittstempo von rund 128.000 BTC.

Bevorzugte Aktien als Finanzierungsmotor

Den Großteil dieser Käufe finanziert Strategy über die Ausgabe von Vorzugsaktien und Stammkapital. Die STRC-Vorzugsaktie wurde zuletzt auf eine Dividendenrendite von 11,5 Prozent angehoben — die siebte Erhöhung seit Markteinführung. Mit einer 30-Tage-Volatilität von nur drei Prozent steht STRC in starkem Kontrast zur Stammaktie, die auf 80 Prozent kommt.

Für Stammaktionäre bedeutet diese Struktur eine wachsende Komplexität: Die bevorzugte Bedienung der Vorzugsaktionäre schränkt den Spielraum bei negativen Szenarien ein.

Analyst sieht 25 Prozent Aufwärtspotenzial

B. Riley Securities nahm die Aktie am 10. März mit einem Kaufrating auf und setzte ein Kursziel von 175 Dollar. Analyst Fedor Shabalin begründete dies mit dem Rückgang des Bitcoin-Preises vom Höchststand, der den gesamten Bitcoin-Treasury-Sektor unter Druck gesetzt habe — und damit eine Einstiegsgelegenheit schaffe.

Die Aktie erholte sich zuletzt merklich von ihren Jahrestiefs. Dennoch notiert sie noch immer weit unterhalb des 52-Wochen-Hochs von 391,80 Euro, das im Juli 2025 erreicht wurde.

Bilanzverluste trotz wachsender Bitcoin-Position

Im vierten Quartal 2025 meldete Strategy einen Nettoverlust von 12,6 Milliarden Dollar und einen operativen Verlust von 17,4 Milliarden Dollar — maßgeblich durch buchhalterische Abschreibungen auf den Bitcoin-Bestand getrieben. Das Management hält dennoch an seinem Ziel fest, den Bitcoin-Bestand je Aktie innerhalb von sieben Jahren zu verdoppeln, mit einer angestrebten jährlichen Bitcoin-Rendite von fünf bis 14 Prozent.

Im laufenden Jahr erzielte Strategy bislang eine Bitcoin-Rendite von 1,2 Prozent, was einem Zugewinn von 7.826 BTC im Wert von rund 551 Millionen Dollar entspricht. Für 2026 plant das Management eine jährliche Kapitalaufnahme von sechs bis zehn Milliarden Dollar über digitale Kreditinstrumente — die Akkumulationsstrategie bleibt damit strukturell verankert.

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