Strategy Aktie: Gemischte Signale
Strategy steht unter genauer Beobachtung: Analysten haben das Kursziel gekappt und verweisen auf den Druck durch die jüngste Bitcoin-Schwäche. Doch während die Banken vorsichtiger werden, sendet ein Director mit dem ersten Aktienkauf seit Jahren ein klares Vertrauenssignal. Investoren finden sich in einem Spannungsfeld zwischen kurzfristigen Belastungen und der langfristigen Akkumulationsstrategie des Managements wieder.
Analysten senken Daumen, loben aber Strategie
Die Investmentbank TD Cowen hat ihr Kursziel für die Aktie von 500 auf 440 US-Dollar gesenkt, hält aber an der generellen Kaufempfehlung fest. Als Hauptgrund nannten die Experten den Druck auf wichtige Leistungskennzahlen, der aus dem zuletzt schwächeren Bitcoin-Preis resultiert.
Dennoch erkennen die Analysten die aggressive Haltung des Unternehmens an. Strategy habe die Phase sinkender Preise nicht nur überlebt, sondern aktiv genutzt, um die Bestände auszubauen. Das Unternehmen bewege sich weiterhin offensiv im Markt, um von dem wahrgenommenen, temporären Abschwung der Kryptowährung zu profitieren. Für Anleger, die ein direktes Engagement in Bitcoin suchen, bleibe der Titel daher attraktiv.
Ein seltenes Kaufsignal
Für Optimismus sorgt eine Transaktion aus den eigenen Reihen, die im Kontrast zur Analystenvorsicht steht. Director Carl Rickertsen investierte rund 780.000 US-Dollar in eigene Aktien – sein erster Kauf am offenen Markt seit Juli 2022. Zuvor war er lediglich auf der Verkäuferseite in Erscheinung getreten.
Unterstützt wird die Stimmung durch eine wichtige Entscheidung des Indexanbieters MSCI. Dieser hatte Anfang Januar bekannt gegeben, Unternehmen mit großen digitalen Vermögenswerten in der Bilanz nicht aus seinen Indizes zu streichen. Dies beseitigt die Sorge vor möglichen massiven Kapitalabflüssen, die von JPMorgan auf bis zu 8,8 Milliarden US-Dollar geschätzt wurden.
Der Blick auf die Bilanz
Am 5. Februar 2026 wird das Unternehmen nach Börsenschluss seine Ergebnisse für das vierte Quartal vorlegen. Hierbei kommen neue Rechnungslegungsstandards zum Tragen, die eine quartalsweise Anpassung der digitalen Vermögenswerte an den aktuellen Marktwert verlangen. Aufgrund des Bitcoin-Rückgangs von rund 24 Prozent im letzten Quartal hat das Unternehmen bereits einen nicht realisierten Verlust von 17,44 Milliarden US-Dollar in Aussicht gestellt.
Ungeachtet der buchhalterischen Volatilität setzte Strategy seinen Expansionskurs fort. Zuletzt wuchs der Bestand durch Zukäufe im Januar um über 13.000 Einheiten auf nun insgesamt 687.410 Bitcoin.
Mit dem nahenden Quartalsbericht richtet sich der Fokus nun auf die weitere Kapitalbeschaffung und die konkreten Auswirkungen der neuen Bilanzierungsregeln. Die Aktie, die gestern bei 170,91 US-Dollar schloss und eine hohe Volatilität aufweist, bleibt ein direkter Hebel auf den Kryptomarkt. Entscheidend wird sein, wie das Management den Spagat zwischen den massiven Buchverlusten und der fortgesetzten Kaufstrategie am 5. Februar kommuniziert.
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