Strategy bleibt seiner aggressiven Linie treu und baut die Krypto-Bestände massiv aus. Doch der Blick in die Bücher offenbart ein zweischneidiges Schwert: Während die Reserven auf Rekordniveau klettern, sitzt das Unternehmen auf Milliarden an nicht realisierten Verlusten. Anleger müssen nun bewerten, ob die langfristige Vision die aktuelle Belastung der Bilanz rechtfertigt.

Massive Zukäufe auf Kredit

Unbeirrt von den jüngsten Marktschwankungen hat das Unternehmen weitere 3.015 Bitcoin erworben. Der Kaufpreis von rund 204,1 Millionen Dollar wurde dabei erneut durch die Ausgabe neuer Aktien finanziert. Damit festigt Strategy seine Position als einer der weltweit größten korporativen Halter der Kryptowährung und kontrolliert nun etwa 3,4 Prozent des gesamten umlaufenden Bitcoin-Angebots. Bemerkenswert ist dabei die Dominanz des Unternehmens: In der betreffenden Woche entfiel fast das gesamte Volumen institutioneller Bitcoin-Käufe weltweit allein auf Strategy.

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Die Kehrseite der Medaille

Die konsequente Akkumulation hat jedoch ihren Preis. Der durchschnittliche Einstiegskurs für das Gesamtportfolio liegt mittlerweile bei knapp 76.000 Dollar pro Bitcoin – und damit über dem im Quelltext genannten Marktniveau von rund 68.000 Dollar. Daraus resultiert ein nicht realisierter Verlust von rund 5,59 Milliarden Dollar. Das Unternehmen finanziert diese Zukäufe durch eine fortlaufende Verwässerung der Altaktionäre, was den Druck auf den Aktienkurs erhöht.

Stabilisierung und Dividenden

An der Börse zeigt sich ein gemischtes Bild. Zwar konnte sich die Aktie zuletzt nach einem sechsmonatigen Abverkauf über der psychologisch wichtigen Marke von 100 Dollar stabilisieren, doch die Volatilität bleibt hoch. Der heutige Kursrückgang von über 3 Prozent auf 113,90 Euro unterstreicht die Nervosität der Marktteilnehmer.

Parallel zur Krypto-Strategie passt das Management die Konditionen für Vorzugsaktionäre an. Die jährliche Dividendenrate für die STRC-Vorzugsaktien wurde mit Wirkung zum 1. März 2026 auf 11,50 Prozent angehoben. Dies signalisiert, dass das Unternehmen weiterhin stark auf die Ausgabe von Vorzugsaktien als Finanzierungsinstrument setzt.

Für Einkommensinvestoren ist der 31. März 2026 der nächste relevante Termin, an dem die angepassten Ausschüttungen zahlbar werden. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung der Stammaktie bleibt jedoch, ob der Bitcoin-Preis den hohen durchschnittlichen Einstandskurs von Strategy zeitnah überwinden kann, um die massiven Buchverluste zu egalisieren.

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