Das Softwareunternehmen Strategy setzt seine aggressive Krypto-Strategie unbeirrt fort und hat den zweitgrößten Bitcoin-Kauf des Jahres 2026 getätigt. Anstatt sich dafür neu zu verschulden, wählte das Management diesmal einen anderen Weg zur Finanzierung der Milliardeninvestition. Doch wie genau stemmt der Konzern diesen Deal ohne neue Kredite? Ein Blick auf die jüngsten SEC-Dokumente liefert die Antwort.

Frisches Kapital statt neuer Schulden

Zwischen dem 2. und 8. März erwarb Strategy knapp 18.000 weitere Bitcoin für rund 1,28 Milliarden US-Dollar. Im Gegensatz zu früheren Transaktionen, die stark auf Wandelanleihen setzten, finanzierte das Unternehmen diesen Zukauf vollständig über Eigenkapital. Konkret nutzte Strategy sein bestehendes Programm, um Stammaktien im Wert von knapp 900 Millionen US-Dollar zu veräußern. Den Restbetrag deckte die Ausgabe von speziellen Vorzugsaktien (STRC) ab.

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Mit dieser jüngsten Transaktion baut Strategy seine Position als weltweit größter unternehmerischer Bitcoin-Halter weiter aus. Der Konzern besitzt nun 738.731 Coins, was etwa 3,4 Prozent der maximal möglichen Bitcoin-Menge entspricht. Insgesamt belaufen sich die kumulierten Investitionen auf über 56 Milliarden US-Dollar. Der durchschnittliche Kaufpreis über alle Transaktionen hinweg liegt bei 75.862 US-Dollar pro Coin und damit leicht über dem Durchschnittspreis des aktuellen Zukaufs von 70.946 US-Dollar.

Vorzugsaktien als Frühindikator

An der Börse wird die konsequente Strategie derzeit gemischt aufgenommen. Aktuell notiert die Strategy Aktie bei 119,45 Euro und verzeichnet damit nach dem jüngsten Kursrutsch seit Jahresbeginn ein Minus von rund 11 Prozent. Dennoch bleibt das hohe Handelsvolumen der STRC-Vorzugsaktien für viele Investoren ein wichtiges Signal. Marktbeobachter interpretieren eine hohe Aktivität bei diesen Papieren oft als Kapitalbeschaffung im Vorfeld neuer Krypto-Investments, da die Vorzugsaktien monatliche Ausschüttungen bieten und eng an den Nennwert gebunden sind.

Ein Ende der Käufe ist nicht in Sicht. Strategy verfügt über ungenutzte Kapazitäten von insgesamt rund 9,8 Milliarden US-Dollar aus seinen Aktien- und Vorzugsaktienprogrammen. Solange das Unternehmen diese Instrumente erfolgreich am Markt platzieren kann, wird der kontinuierliche Ausbau der Bitcoin-Reserven unabhängig von kurzfristigen Preisschwankungen weitergehen.

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