Strabag-Aktie: Rekordstrafe!
Eigentlich hatte Strabag das Thema Baukartell im Jahre 2021 schon weitgehend abgehakt. Das Unternehmen arbeitete nach eigener Darstellung eng mit den Behörden zusammen, um die Verflechtungen in der Branche aufzudecken. Das brachte Strabag einen Kronzeugen-Status ein und eine Kartellstrafe von "nur" 45,4 Millionen Euro.
Im Jahr 2023 wurde das Verfahren aufgrund neuer Beweismittel, welche unter anderem bei Hausdurchsuchungen von Dritten auftauchten, neu aufgerollt. Am Mittwoch verkündete das Wiener Kartellgericht in dieser Sache nun eine Entscheidung. Strabag wird der Kronzeugen-Status aberkannt und die Strafe wächst auf 146 Millionen Euro. Das ist die mit Abstand höchste Kartellstrafe, die in Österreich jemals ausgesprochen wurde.
Strabag schließt ab
Der Baukonzern ließ mitteilen, die Strafe zu akzeptieren, um damit ein weiteres langwieriges Verfahren zu vermeiden. Gleichwohl wies man erneut darauf hin, umfassend mit der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) zusammengearbeitet und somit maßgeblich zur Aufklärung des Baukartells beigetragen zu haben.
Auch die höhere Strafe scheint Strabag verkraften zu können. An der Prognose für das laufende Geschäftsjahr wird nicht gerüttelt. Das beruhigt die Anleger und sorgte dafür, dass der Aktienkurs am Mittwoch stabil knapp unterhalb der 90-Euor-Marke blieb.
Halb so schlimm?
Der Ausgang des Verfahrens ist aus Sicht von Strabag zwar nicht ganz optimal. Zumindest scheint es aber, als könnte der Konzern die Angelegenheit nun endgültig zu den Akten legen. Das nimmt etwas Unsicherheit und lässt die Aktionäre umso mehr in Richtung Zukunft blicken. Allerdings wird diese Aussicht derzeit freilich durch den Irankrieg und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft dezent vernebelt.
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