Starbucks verzeichnet einen drastischen Gewinnrückgang und sinkende Umsätze. Die Aktie büßt im After-Hours-Trading deutlich an Wert ein. Steht der Kaffeeriese vor einer strategischen Krise?

Der Kaffeeriese Starbucks serviert seinen Investoren eine herbe Enttäuschung. Die jüngsten Quartalszahlen zeigen nicht nur schwache Umsätze, sondern vor allem einen dramatischen Gewinneinbruch – und stellen die Strategie des Unternehmens infrage. Wie konnte es so weit kommen?

Gewinne halbiert – Margen unter Druck

Die Bilanz für das zweite Quartal 2025 liest sich wie ein Albtraum für Starbucks-Aktionäre:

  • GAAP-Gewinn pro Aktie brach um satte 50% auf 0,34 US-Dollar ein
  • Bereinigter Gewinn (0,41 $) blieb deutlich unter den Erwartungen (0,49-0,51 $)
  • Operative Marge sackte von 12,8% auf nur noch 6,9% ab

Hauptverantwortlich für die Ertragsschwäche sind steigende Personalkosten im Rahmen der "Back to Starbucks"-Initiative sowie einmalige Restrukturierungskosten. Doch selbst ohne diese Sondereffekte wäre das Ergebnis enttäuschend ausgefallen.

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Verkaufszahlen geben Rätsel auf

Besonders alarmierend: Die globalen vergleichbaren Ladenverkäufe gingen um 1% zurück – getrieben von einem Rückgang der Transaktionen. In den USA, dem wichtigsten Markt, fielen die vergleichbaren Verkäufe sogar um 2%.

Interessant ist die Entwicklung bei den Durchschnittsbeträgen:

  • Nordamerika: +3% (bei -4% Transaktionen)
  • International: -1% (trotz +3% Transaktionen)

Diese Zahlen deuten auf eine gespaltene Kundschaft hin: Während in den USA weniger Kunden mehr ausgeben, zeigt sich international das umgekehrte Bild.

Investoren schütten den Kaffee aus

Die Reaktion der Märkte ließ nicht lange auf sich warten: Die Aktie verlor in After-Hours-Trading bis zu 7% – und setzt damit ihre Talfahrt fort. Seit Jahresanfang hat der Wert bereits ein Viertel eingebüßt.

Mit der "Back to Starbucks"-Initiative versucht das Unternehmen zwar, die Kundenerfahrung zu verbessern. Doch die aktuellen Zahlen zeigen: Der Weg zurück zur alten Stärke könnte länger und teurer werden als erhofft. Bleibt die Frage: Ist dies nur eine kurzfristige Durststrecke – oder der Beginn eines grundlegenden Problems?

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