Stadler Rail Aktie: Milliarden-Deal perfekt
Stadler Rail und Siemens Mobility holen sich den größten S-Bahn-Auftrag Europas. Die Dänischen Staatsbahnen (DSB) orderten 226 vollautomatische Züge für Kopenhagen – Gesamtwert inklusive dreißigjährigem Wartungsvertrag: 3,1 Milliarden Euro. Trotz dieser Erfolgsmeldung reagiert die Börse verhalten.
Die Eckdaten des Mega-Auftrags
Zentrale Fakten zum Dänemark-Deal:
- Auftragsvolumen: 23 Milliarden Dänische Kronen (ca. 3,1 Mrd. Euro)
- Umfang: Mindestens 226 fahrerlose S-Bahn-Züge
- Wartung: 30-jähriger Servicevertrag inklusive
- Inbetriebnahme: Ab 2032 schrittweiser Rollout
- Partner: Konsortium mit Siemens Mobility
Der am 14. Januar 2026 offiziell bestätigte Zuschlag sichert Stadler nicht nur ein beträchtliches Neufahrzeuggeschäft. Der langfristige Wartungsvertrag über drei Jahrzehnte generiert planbare, wiederkehrende Erträge – ein stabilisierender Faktor gegenüber dem zyklischeren Produktionsgeschäft.
Die Partnerschaft mit Siemens unterstreicht die technologische Komplexität des Projekts. Für den Thurgauer Schienenfahrzeughersteller ist es ein wichtiger Beleg der Kompetenz im Zukunftsmarkt automatisiertes Fahren (ATO).
Börse zeigt sich unbeeindruckt
Trotz der strategischen Bedeutung fiel die Kursreaktion ernüchternd aus. Am Freitag verlor die Aktie 1,95 Prozent und schloss bei 19,63 Schweizer Franken. Möglicherweise waren die Erwartungen an einen Großauftrag bereits eingepreist. Das allgemein verhaltene Marktumfeld dürfte ebenfalls eine Rolle gespielt haben.
Die Aktie notiert damit deutlich unter dem erst im Dezember 2025 markierten 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf knapp 20 Prozent.
Fokus auf profitable Umsetzung
Entscheidend wird nun die erfolgreiche Integration des Großauftrags in die bestehenden Kapazitäten. Investoren und Analysten richten ihr Augenmerk auf die EBIT-Marge und die Frage, ob Stadler aus diesem Deal nachhaltig profitieren kann. Nach einem operativ herausfordernden Jahr 2024, geprägt von Lieferkettenproblemen, ist dieser Auftrag ein wichtiges Signal an den Markt.
Am 18. März 2026 folgen die Geschäftsergebnisse für das vierte Quartal 2025. Von diesen Zahlen erhoffen sich Marktteilnehmer konkrete Hinweise zur aktuellen Geschäftsentwicklung und einen detaillierten Ausblick auf das laufende Jahr.
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