RWE drückt beim Ausbau erneuerbarer Energien aufs Tempo. Allein in den USA nahm der Konzern 2025 zwei Gigawatt neue Kapazität ans Netz – ein Rekordwert. Gleichzeitig sichern langfristige Verträge mit Tech-Riesen wie Microsoft und Meta die Einnahmen. Kann RWE damit die Transformation beschleunigen?

15 neue Anlagen in sieben US-Bundesstaaten

Die operative Gesamtkapazität in den Vereinigten Staaten kletterte durch die jüngsten Inbetriebnahmen auf knapp 13 Gigawatt. 15 neue Projekte verteilten sich dabei auf etablierte Märkte wie Texas, Kalifornien und Arizona sowie auf Neuland in Kentucky und Louisiana. Das Portfolio umfasst sechs Solarparks, fünf Windkraftanlagen und vier Batteriespeichersysteme.

Zu den Leuchtturmprojekten zählen der 243-Megawatt-Windpark Peyton Creek II in Texas sowie der Solarpark Emily Solar in Illinois mit 273,6 Megawatt Leistung. Während der Bauphase entstanden landesweit rund 3.500 Arbeitsplätze. Über die Lebensdauer der Anlagen sollen mehr als 500 Millionen US-Dollar an lokalen Steuereinnahmen und Gemeindeinvestitionen zusammenkommen.

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Tech-Konzerne als langfristige Abnehmer

Die Absicherung der Einnahmen läuft über mehrjährige Stromabnahmeverträge mit Technologiekonzernen. Microsoft band sich für 15 Jahre an die texanischen Windprojekte Peyton Creek und Lane City. Meta sicherte sich die komplette Stromproduktion des geplanten 200-Megawatt-Solarparks Waterloo, ebenfalls in Texas.

Europa und Fusionsenergie im Fokus

Auch in Europa beschleunigt RWE das Ausbautempo. In Italien verdoppelt der Konzern seine im Bau befindlichen Wind- und Solarkapazitäten auf 235 Megawatt. Nach Fertigstellung sollen diese Anlagen über 190.000 italienische Haushalte versorgen. Parallel entwickelt RWE dort vier Agri-PV-Projekte, die landwirtschaftliche Nutzung und Solarstromerzeugung kombinieren.

Einen Schritt weiter in die Zukunft geht eine neue Forschungsallianz mit Proxima Fusion, dem Max-Planck-Institut und dem Freistaat Bayern. Ziel ist die Kommerzialisierung der Fusionsenergie in Europa – perspektivisch soll das weltweit erste kommerzielle Stellarator-Fusionskraftwerk entstehen.

Die RWE-Aktie notiert aktuell bei 52,68 Euro und liegt damit knapp vier Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 54,82 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnet der Titel ein Plus von 12,44 Prozent. Mit dem beschleunigten Ausbau und den gesicherten Abnahmeverträgen positioniert sich der Konzern für die nächste Wachstumsphase.

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