Sony Aktie: Spitzenergebnisse erzielt
Sony hat gestern starke Zahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres vorgelegt und blickt nun deutlich optimistischer auf das Gesamtjahr. Dank einer starken Entwicklung in der Gaming-Sparte und erfolgreicher struktureller Anpassungen rechnet der Konzern mit einem deutlichen Ergebnissprung. Die Neuausrichtung auf das Kerngeschäft scheint die Profitabilität nachhaltig zu stützen.
Wichtige Kennzahlen im Überblick:
* Umsatz (fortgeführt): 9,44 Billionen Yen (+2,3 %)
* Betriebsergebnis: 1,28 Billionen Yen (+21,0 %)
* Nettoergebnis: 947,8 Milliarden Yen (+12,4 %)
* Eigenkapitalquote: Anstieg auf 51,4 %
Fokus auf Entertainment stärkt die Bilanz
Ein zentraler Treiber für die verbesserte Finanzlage ist die Entkonsolidierung der Finanzdienstleistungssparte im Oktober vergangenen Jahres. Dieser strategische Schritt hat die Bilanz massiv gestärkt: Die Eigenkapitalquote kletterte zum Jahresende auf 51,4 %, nachdem sie im März 2025 noch bei 23,2 % gelegen hatte. Sony richtet seine Ressourcen damit konsequent auf die Bereiche Unterhaltung und Technologie aus.
Hat der Konzern damit das richtige Rezept gegen die Volatilität im Hardware-Geschäft gefunden? Die aktuellen Zahlen sprechen dafür. Das operative Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten legte um über ein Fünftel zu, was die operative Stärke der verbleibenden Segmente unterstreicht.
Gaming und Sensoren treiben das Wachstum
Besonders die Segmente Gaming und Bildsensoren erwiesen sich zuletzt als Wachstumsmotoren. Im wichtigen Weihnachtsquartal verkaufte Sony acht Millionen PlayStation 5-Konsolen. Gleichzeitig erreichte der Software-Absatz ein Volumen von 97,2 Millionen Einheiten. Auch die Sparte für Imaging- und Sensorlösungen überzeugte mit einem Umsatzplus von rund 20 %.
Aufgrund dieser Dynamik hob das Management die Prognose für das am 31. März endende Geschäftsjahr an. Das Unternehmen erwartet nun ein Betriebsergebnis von 1,54 Billionen Yen, nachdem zuvor 1,43 Billionen Yen in Aussicht gestellt worden waren. Der Umsatz soll auf 12,30 Billionen Yen steigen.
Parallel dazu weitet Sony sein Aktienrückkaufprogramm deutlich aus. Das maximale Volumen wurde auf 150 Milliarden Yen erhöht. Zudem verzeichnete der Konzern Bewertungsgewinne von rund 45 Milliarden Yen durch die Aufstockung der Beteiligung an Peanuts Holdings auf 80 %. Heute präsentiert das Unternehmen zudem beim Super Bowl LX seine neuesten KI-gestützten Tracking-Systeme für den Profisport.
Das Erreichen der neuen Jahresziele hängt nun maßgeblich davon ab, ob Sony die Lieferketten für Speicherchips stabil halten kann. Während die Hardware-Verfügbarkeit oberste Priorität hat, soll das margenstarke Geschäft mit Software und Netzwerkdiensten die Profitabilität bis zum Geschäftsjahresende im März weiter absichern.
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