Bitcoin wirkt aktuell wie festgenagelt – aber nicht aus Stärke. Nach dem deutlichen Rücksetzer vom Mittwoch prallen gleich mehrere Faktoren aufeinander: Kapitalabflüsse aus US-Spot-ETFs, nervöse Derivatehändler und ein spürbarer Eingriff in die Mining-Dynamik. Was sagt das über die nächste Marktphase aus?

ETF-Abflüsse und Liquidationen bremsen

Am Mittwoch rutschte der gesamte Kryptomarkt spürbar ab. Bei Bitcoin verstärkte der Kursrückgang die Bewegung im Derivatehandel: Innerhalb von 24 Stunden wurden laut Bericht Positionen im Volumen von rund 394 Mio. US-Dollar liquidiert – überwiegend Long-Positionen. Solche Kaskaden sind typisch, wenn gehebelte Wetten in fallende Kurse laufen und Zwangsverkäufe zusätzlichen Druck erzeugen.

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Dazu kam ein Dämpfer von institutioneller Seite: In den USA verzeichneten Spot-Bitcoin-ETFs am Mittwoch netto Abflüsse von 276,3 Mio. US-Dollar. Damit riss eine kurze Serie positiver Zuflüsse ab – ein Signal, dass große Anleger nach dem Rücksetzer zumindest kurzfristig zögerlicher agieren.

On-Chain-Signal: Mining wird leichter – aber nicht ohne Haken

Während der Preis schwächelte, zeigte die Blockchain-Seite eine auffällige Veränderung: Am 12. Februar gab es laut Bericht die größte negative Anpassung der Mining-Schwierigkeit seit dem China-Mining-Bann im Juli 2021. Die Difficulty sank um 11,16%.

Das hat zwei Seiten:
- Für Miner wird es einfacher, Blöcke zu finden – kurzfristig kann das die Profitabilität stützen.
- Für das Netzwerk deutet die Anpassung zugleich darauf hin, dass weniger Hashrate aktiv ist. Das senkt rechnerisch die gesamte Netzwerksicherheit.

Analysten ordnen den Schritt als historisch relevant ein: Es sei die zehntgrößte Abwärtsanpassung der Difficulty in der Bitcoin-Geschichte.

Stimmung am Boden – 2026 bleibt der Knackpunkt

Die Risikostimmung ist laut Quelle klar defensiv. Der Crypto Fear & Greed Index fiel zuletzt auf den Wert 5 und damit in den Bereich „extreme fear“. Gleichzeitig beschreiben Beobachter die Lage als Konsolidierung: Bitcoin bewege sich in einer Handelsspanne und suche nach einer klaren Richtung. On-Chain-Daten deuten dabei auf ein geteiltes Bild hin: Langfristige Halter bleiben eher geduldig, kurzfristige Trader reagieren stärker auf Ausschläge.

Der Blick nach vorn richtet sich erneut auf die großen Geldströme. JPMorgan-Analysten bleiben für 2026 konstruktiv und sehen institutionelle Zuflüsse als möglichen Haupttreiber einer Erholung. Andere Stimmen warnen dagegen eher vor einer längeren, holprigen Korrektur – mit dem makroökonomischen Umfeld als Gegenwind.

Aktuell spiegelt sich diese Unsicherheit auch im Chart: Mit 65.534 USD liegt Bitcoin in den letzten 30 Tagen rund 28% im Minus und notiert deutlich unter dem 50-Tage-Durchschnitt. In den kommenden Wochen dürfte entscheidend sein, ob ETF-Flows wieder drehen – oder ob die jüngste Risikoaversion den Markt weiter in der Seitwärtszone festhält.

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