BP Aktie: Zweifacher Offshore-Erfolg
Während der Ölpreis aufgrund geopolitischer Spannungen konstant über der Marke von 100 US-Dollar notiert, treibt der britische Energiekonzern sein klassisches Kerngeschäft voran. Mit dem Produktionsstart eines wichtigen Gasfeldes in Angola und dem behördlichen grünen Licht für ein Milliardenprojekt im Golf von Mexiko meldet das Unternehmen gleich zwei operative Meilensteine. Die strategische Rückbesinnung auf margenstarke fossile Brennstoffe nimmt damit konkrete Formen an.
Gasförderung in Angola
In Westafrika hat das Joint Venture Azule Energy, an dem die Briten und der italienische Partner Eni zu gleichen Teilen beteiligt sind, die Erdgasförderung im Quiluma-Feld gestartet. Es handelt sich um das erste eigenständige Gasprojekt des Landes, das nicht lediglich als Nebenprodukt der Ölförderung anfällt. Zunächst sollen täglich 150 Millionen Standardkubikfuß gefördert und über die lokale LNG-Anlage für den Weltmarkt exportiert werden. Bis Ende 2026 ist eine Ausweitung der Kapazität auf 330 Millionen Kubikfuß geplant.
Dieser Schritt baut auf jüngsten Erfolgen in der Region auf. Erst im Februar dieses Jahres hatte das Konsortium die Produktion im Ndungu-Feld aufgenommen und damit seine strategische Präsenz in Afrika weiter ausgebaut.
Milliardenprojekt im Golf von Mexiko
Parallel dazu erteilten die US-Behörden nach einjähriger Prüfung die formelle Freigabe für das Kaskida-Projekt im Golf von Mexiko. Hier plant der Konzern Investitionen in Höhe von fünf Milliarden US-Dollar, um tiefliegende Ölreservoirs zu erschließen. In dieser speziellen geologischen Zone werden die Ressourcen auf rund zehn Milliarden Barrel geschätzt. Die Förderung soll 2029 anlaufen und langfristig neue Angebotskapazitäten schaffen.
Diese internationalen Fortschritte bilden ein wichtiges Gegengewicht zu aktuellen innenpolitischen Herausforderungen in den USA, wo derzeit rund 800 gewerkschaftlich organisierte Mitarbeiter der Whiting-Raffinerie in Indiana ausgesperrt sind. An der Börse überwiegt angesichts der operativen Erfolge im Upstream-Bereich eindeutig der Optimismus. Die Papiere erreichten am gestrigen Mittwoch mit 6,47 Euro punktgenau ein neues 52-Wochen-Hoch und verzeichnen damit auf Monatssicht ein starkes Plus von knapp 23 Prozent.
Mit der Genehmigung für Kaskida und dem operativen Start in Angola festigt das Management seine Position im traditionellen Energiesektor. Bis zum geplanten Produktionsstart im Golf von Mexiko im Jahr 2029 liegt der Fokus nun auf der Errichtung der notwendigen Tiefsee-Infrastruktur.
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