Nordex Aktie: Repowering-Strategie greift
Der Windanlagenbauer Nordex drückt im deutschen Heimatmarkt aufs Tempo. Mit einem gezielten Ausbau des Repowering-Geschäfts sichert sich das Unternehmen lukrative Großprojekte zur Modernisierung bestehender Windparks. Ein frischer Auftrag an der Ostseeküste unterstreicht diese Ausrichtung und untermauert die starke Marktposition.
Lukratives Geschäft mit alten Standorten
Konkret geht es um die Windparks Fehmarn-Mitte I und II. Nordex liefert hierfür 24 hochmoderne Turbinen mit einer Nennleistung von jeweils 5,7 Megawatt. Das Gesamtvolumen summiert sich auf beachtliche 136,8 Megawatt.
Das Prinzip des Repowerings ist simpel, aber enorm effektiv. Ältere Anlagen weichen einer geringeren Anzahl leistungsstärkerer Turbinen der neuesten Generation. So lässt sich die Energieausbeute auf der bereits genehmigten Fläche drastisch steigern, während gleichzeitig moderne Umweltauflagen erfüllt werden.
Langfristige Einnahmequelle gesichert
Die Errichtung der neuen Anlagen ist für den Sommer 2027 angesetzt. Die vollständige Inbetriebnahme soll im darauffolgenden Herbst erfolgen. Besonders attraktiv für Nordex ist das damit verbundene Service-Geschäft. Ein begleitender Premium-Vertrag über 20 Jahre garantiert dem Unternehmen planbare, langfristige Einnahmen und sichert den wirtschaftlichen Betrieb der Anlagen ab.
Dieser Deal ist kein Einzelfall. Innerhalb kurzer Zeit sammelte der Konzern in Deutschland Aufträge über knapp 280 Megawatt ein. Dazu zählt unter anderem auch ein Bürgerwindpark in Nordrhein-Westfalen. Das Management wertet den Austausch veralteter Technik gegen hocheffiziente Plattformen zunehmend als zentralen Wachstumstreiber.
Fundamentaldaten stützen den Kurs
An der Börse wird diese operative Stärke honoriert. Nach einem fulminanten Lauf über die vergangenen zwölf Monate mit einem Kursplus von gut 160 Prozent notiert das Papier weiterhin auf hohem Niveau. Am Mittwoch schloss der Titel bei 44,52 Euro.
Damit trennen die Aktie aktuell weniger als vier Prozent von ihrem erst am Dienstag markierten 52-Wochen-Hoch bei 46,18 Euro. Der deutliche Abstand zur 50-Tage-Linie von fast 23 Prozent zeugt von der enormen Dynamik der jüngsten Aufwärtsbewegung.
Die Auftragsbücher sind prall gefüllt. Nun muss das Management beweisen, dass sich dieses Volumen auch in steigenden Margen niederschlägt. Konkrete Einblicke in die aktuelle Profitabilität liefert Nordex am 27. April mit der Vorlage der Quartalsergebnisse für das erste Jahresviertel 2026.
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