SoftBank startet mit enormem Momentum in das neue Jahr. In den letzten Tagen des Jahres 2025 schloss der Konzern zwei transformative Transaktionen im Gesamtwert von rund 45 Milliarden US-Dollar ab. Mit dem finalisierten Einstieg bei OpenAI und der Übernahme von DigitalBridge zementiert CEO Masayoshi Son seinen Anspruch auf die Marktführerschaft im Bereich der künstlichen Intelligenz.

OpenAI-Deal finalisiert

Am 30. Dezember bestätigte der japanische Technologie-Investor den Abschluss seines 41-Milliarden-Dollar-Investments in OpenAI. Damit sichert sich SoftBank einen Anteil von rund 11 Prozent am Entwickler von ChatGPT. Die Finanzierung setzt sich aus einer ersten Tranche von 7,5 Milliarden US-Dollar im April und weiteren 22,5 Milliarden US-Dollar zum Jahresende zusammen, ergänzt durch syndizierte Investitionen Dritter in Höhe von 11 Milliarden US-Dollar.

Die Transaktion bewertet OpenAI auf einer Post-Money-Basis mit etwa 300 Milliarden US-Dollar. Masayoshi Son betonte, dass die Investition eng mit der Vision von OpenAI abgestimmt sei, künstliche allgemeine Intelligenz (AGI) zum Wohle der Menschheit einzusetzen.

Infrastruktur als zweites Standbein

Nur einen Tag vor dem OpenAI-Closing kündigte SoftBank die Übernahme von DigitalBridge für 4 Milliarden US-Dollar an. Der Infrastruktur-Spezialist verwaltet Assets im Wert von rund 108 Milliarden US-Dollar, darunter Rechenzentren, Mobilfunktürme und Glasfasernetze.

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Aktionäre von DigitalBridge erhalten 16,00 US-Dollar je Aktie in bar. Dies entspricht einem Aufschlag von 15 Prozent auf den Schlusskurs vom 26. Dezember. Der Abschluss der Transaktion wird vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet. CEO Marc Ganzi bezeichnete den Ausbau der KI-Infrastruktur als eine der bedeutendsten Investitionsmöglichkeiten dieser Generation.

Aktiensplit und strategischer Kontext

Zum 1. Januar 2026 wurde zudem ein Aktiensplit im Verhältnis 4:1 wirksam. Die Anzahl der ausstehenden Aktien erhöhte sich dadurch von 1,43 auf 5,71 Milliarden. Der bereinigte Kurs notiert nun im Bereich von 4.400 bis 4.500 Yen, was das Papier für Privatanleger optisch günstiger macht. Zuvor hatte sich der Wert der Aktie von den Tiefstständen im April fast vervierfacht.

Strategisch zielen beide Großinvestitionen auf die Realisierung der "Artificial Super Intelligence" (ASI) ab. SoftBank positioniert sich damit sowohl in der Entwicklung führender KI-Modelle als auch im Besitz der physischen Infrastruktur, die für deren Betrieb notwendig ist. Flankiert wird dies durch die Beteiligung am Projekt Stargate, einer 500-Milliarden-Dollar-Initiative zum Bau von US-Rechenzentren.

Der japanische Handel beginnt nach der Feiertagspause wieder am Montag, dem 6. Januar 2026. Anleger blicken nun auf den 10. Februar 2026, wenn SoftBank die Ergebnisse für das dritte Quartal vorlegt und Updates zur Integration der neuen Assets erwartet werden.

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