KPN Aktie: Fokus auf Aktionäre
KPN hat das Geschäftsjahr 2025 erfolgreich abgeschlossen und die eigenen Prognosen punktgenau erreicht. Mit einem neuen Aktienrückkaufprogramm und einer deutlichen Anhebung der Dividende setzt der niederländische Telekommunikationsanbieter klare Signale für die kommenden Jahre. Doch wie nachhaltig ist dieser Kurs angesichts der strategischen Schuldenbereinigung?
- Service-Umsatz 2025: +2,7 % im Vergleich zum Vorjahr
- EBITDA AL 2025: Anstieg um 5,1 %
- Dividende 2026: Geplante Steigerung um 10 % auf 0,20 € je Aktie
- Aktienrückkauf: 250 Mio. € Volumen, gestartet Ende Januar
- Schuldenmanagement: Emission einer 500 Mio. € Euro-Anleihe angekündigt
Stabile operative Entwicklung
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 konnte KPN seine Position festigen. Die Service-Umsätze der Gruppe stiegen um 2,7 %, während das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA AL) mit einem Plus von 5,1 % noch deutlicher zulegte. Der Free Cashflow lag am Jahresende bei soliden 952 Mio. €.
Für das laufende Jahr 2026 zeigt sich das Management zuversichtlich. Das Unternehmen erwartet ein Wachstum der Service-Umsätze zwischen 2,0 % und 2,5 %. Das bereinigte EBITDA AL soll einen Wert von rund 2,67 Mrd. € erreichen. Bei geplanten Investitionen von 1,25 Mrd. € kalkuliert KPN zudem mit einem Free Cashflow, der die Marke von 950 Mio. € erneut übertreffen soll.
Attraktive Renditen für Investoren
Die Aktionäre stehen bei der Kapitalallokation derzeit im Mittelpunkt. Für das Geschäftsjahr 2026 strebt KPN eine Erhöhung der Dividende um 10 % auf 0,20 € pro Aktie an. Bis zum Jahr 2027 soll das Dividendenwachstum insgesamt 25 % betragen.
Parallel dazu treibt das Unternehmen die Rückführung von Kapital über die Börse voran. Am 29. Januar startete ein neues Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von 250 Mio. €, das bis zum 29. Juni 2026 abgeschlossen sein soll. Allein an den ersten beiden Tagen des Programms wurden bereits 400.000 Aktien zurückgekauft.
Strategisches Management der Passivseite
KPN nutzt das aktuelle Marktumfeld für eine proaktive Steuerung der Verbindlichkeiten. Am 3. Februar kündigte das Unternehmen die Emission einer Euro-Anleihe im Volumen von 500 Mio. € an. Gleichzeitig wurde ein Angebot unterbreitet, bestehende Anleihen in britischen Pfund mit Fälligkeiten in den Jahren 2026 und 2029 zurückzukaufen.
Dieses Vorgehen dient der Optimierung der Schuldenstruktur und der Reduzierung kurzfristiger Refinanzierungsverpflichtungen. Die Frist für das Rückkaufangebot endet am 10. Februar 2026.
Darüber hinaus bereitet sich die Branche auf regulatorische Neuerungen vor. Im zweiten Quartal 2026 steht die Umsetzung der NIS2-Richtlinie in den Niederlanden an. Zudem tritt am 1. Juli eine Änderung des niederländischen Telekommunikationsgesetzes in Kraft, die das Telefonmarketing durch die Abschaffung des sogenannten „Soft-Opt-in“ deutlich strenger reguliert.
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