Gleich drei Wall-Street-Schwergewichte schlagen Alarm – im positiven Sinne. RBC, JP Morgan und Bank of America überbieten sich mit bullischen Prognosen für Siemens Energy. Das pikanteste Detail: Die Analysten erwarten für das laufende Quartal Auftragseingänge, die den Marktkonsens um satte 14 Prozent sprengen könnten.

Die wichtigsten Fakten:
- Bank of America ruft Kursziel von 170 Euro aus (+30% Potenzial)
- RBC hebt Ziel von 136 auf 150 Euro an
- Erwarteter Q1-Auftragseingang: 16,4 Mrd. Euro (14% über Konsens)
- Gasgeschäft soll 7,5 Mrd. Euro liefern (+27%)

Bank of America legt vor

Die aggressivste Prognose stammt von der Bank of America. Deren Analysten rechnen für das erste Geschäftsquartal mit einem Auftragseingang von 16,4 Milliarden Euro – ein Wert, der die durchschnittlichen Schätzungen deutlich übertrifft. Besonders das Gasgeschäft soll mit 7,5 Milliarden Euro glänzen und damit ein Plus von 27 Prozent liefern. Beim bereinigten EBITA peilen die Experten 1,03 Milliarden Euro an.

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Flankiert wird diese Einschätzung von RBC, die ihr Kursziel von 136 auf 150 Euro anhoben. Die Kanadier begründen den Schritt mit einer generell positiven Sicht auf den Kapitalgütersektor. JP Morgan erneuerte parallel dazu sein "Overweight"-Rating.

KI-Boom als Wachstumstreiber

Die Analysten-Euphorie hat einen handfesten Hintergrund: Siemens Energy profitiert vom explosionsartigen Energiebedarf moderner Rechenzentren. Fondsmanager wie Alex Cutler von Orbis heben die Schlüsselrolle des Konzerns beim Netzausbau hervor. Die durch Künstliche Intelligenz getriebene Nachfrage nach Rechenleistung erfordert massive Investitionen in Strominfrastruktur – von Gasturbinen für Spitzenlast bis zur Netzanbindung.

Dass die Branche insgesamt boomt, zeigt ein Blick auf die Konkurrenz: Nordex meldete heute einen Rekordauftragseingang von 10,2 Gigawatt für 2025.

Quartalszahlen als Gradmesser

Die Bestätigung der optimistischen Prognosen steht noch aus. Sollten die Auftragseingänge tatsächlich die 16-Milliarden-Marke knacken, dürfte das den Kurs weiter befeuern. Mit einer Jahresperformance von über 156 Prozent gehört die Aktie bereits jetzt zu den absoluten DAX-Überflieger. Ein nachhaltiger Ausbruch über das 52-Wochen-Hoch würde den Weg in Richtung der ambitionierten Kursziele ebnen.

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