Shell kauft weiter eigene Aktien zurück — und das in erheblichem Umfang. Allein in der jüngsten Tranche erwarb der Konzern über mehrere Handelsplätze hinweg insgesamt rund 472.000 Aktien. Die Maßnahme ist Teil eines laufenden Programms, das Morgan Stanley eigenständig abwickelt und bis zum 1. Mai 2026 abgeschlossen sein soll.

Rückkauf und Dividende im Zusammenspiel

Die Käufe verteilten sich auf Börsen in London und Amsterdam. An der LSE wurden 112.091 Aktien zu einem gewichteten Durchschnittspreis von 35,39 GBP erworben, weitere Pakete gingen über Chi-X und BATS. In Amsterdam kaufte Shell 166.922 Aktien zu rund 40,75 EUR, ergänzt durch Transaktionen auf CBOE DXE und TQEX.

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Zusammen mit der Dividende ergibt sich eine Gesamtrendite für Aktionäre von 8,9 Prozent — aufgeteilt in eine Rückkaufrendite von 5,7 Prozent und eine Dividendenrendite von 3,18 Prozent. Am 30. März floss zudem die jüngste Dividendenzahlung an die eingetragenen Aktionäre aus dem Februar-Stichtag.

Analysten bleiben vorsichtig

Das Marktumfeld spielt Shell dabei in die Karten: Der WTI-Ölpreis legte am Montag um 3,3 Prozent auf 102,88 USD je Barrel zu, gestützt durch anhaltende geopolitische Unsicherheiten.

Die Analystenstimmen bleiben jedoch zurückhaltend. Morgan Stanley stufte die Aktie am 24. März von „Overweight" auf „Equal Weight" herab. HSBC hält an seiner „Hold"-Einschätzung fest, erhöhte das Kursziel aber auf 3.350 Pence — mit Verweis auf das robuste Preisumfeld im Energiesektor.

Die Shell-Aktie notiert aktuell auf einem 52-Wochen-Hoch von 40,53 Euro und liegt damit rund 26 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Die Bewertung spiegelt wider, dass der Markt die starken Ausschüttungen bereits einpreist — während die Analysten vorerst auf Abwarten schalten.

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