SFC Energy startet mit Rückenwind ins neue Jahr. Die im vierten Quartal 2025 planmäßig hochgefahrene US-Produktion beginnt, konkrete Früchte zu tragen – ein strategischer Auftrag aus Nordamerika unterstreicht die Lokalisierungsstrategie des Brennstoffzellen-Spezialisten.

Millionen-Auftrag aus der Sicherheitsbranche

Ein neuer Volumenkunde aus dem nordamerikanischen Sicherheitssektor ordert EFOY-Brennstoffzellen im Wert von rund 1,3 Millionen CAD (circa 0,9 Millionen Euro). Die Systeme versorgen mobile Überwachungstürme in netzfernen Einsatzgebieten – von Minen über Baustellen bis hin zu Öl- und Gasfeldern.

Die Eckdaten:

  • Anwendung: CCTV-Überwachungstürme ohne Netzanschluss
  • Sektoren: Bergbau, Bau, Öl & Gas
  • Volumen: 1,3 Mio. CAD (ca. 0,9 Mio. EUR)
  • Strategischer Wert: Ersatz konventioneller Dieselgeneratoren

Der Auftrag bestätigt die Nachfrage nach nachhaltigen Energielösungen in Nordamerika. Das organische Wachstum in den USA erreichte zuletzt rund 25 Prozent – die Region entwickelt sich zum zentralen Wachstumstreiber für 2026.

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Defense-Segment liefert Stabilität

Ergänzend sichert ein Wartungsvertrag mit dem indischen Partner FC TecNrgy wiederkehrende Umsätze. Das im vierten Quartal fixierte Abkommen umfasst 3,2 Millionen Euro und stützt das Defense-Segment, das 2025 noch unter Projektverschiebungen gelitten hatte.

Von der Krise zur Chance

Das Geschäftsjahr 2025 verlief holprig. Makroökonomische Gegenwinde und Währungsturbulenzen zwangen SFC Energy im Juli zur Prognoseanpassung – die Umsatzspanne wurde auf 146,5 bis 161 Millionen Euro korrigiert. Die technologische Nachfrage blieb jedoch intakt.

Die Diversifizierung zwischen zivilen Clean-Energy-Anwendungen und behördlichen Defense-Projekten verschafft SFC Energy einen Vorteil gegenüber reinen Wasserstoff-Playern, die stärker von politischen Förderzyklen abhängen. Die US-Expansion wirkt zudem als natürliches Hedging gegen die Schwäche im europäischen Industriemarkt.

Die vorläufigen Zahlen für 2025 dürften im ersten Quartal vorgelegt werden. Entscheidend wird die bereinigte EBITDA-Marge sein – die angepasste Guidance nennt 13 bis 19 Millionen Euro. Weitere Großaufträge aus dem Sicherheitssektor könnten die Bodenbildung der Aktie technisch bestätigen und Analysten veranlassen, ihre 2026er-Modelle anzupassen – insbesondere mit Blick auf Skalierungseffekte der US-Produktion.

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