Der Brennstoffzellenspezialist SFC Energy hat heute vorläufige Zahlen für 2025 vorgelegt – und gleichzeitig eine ambitionierte Strategie für 2026 präsentiert. Im Zentrum: das Verteidigungs- und Sicherheitsgeschäft soll künftig 60 Prozent der Konzernerlöse beisteuern. Die Aktie reagierte mit einem Kurssprung von über sieben Prozent.

Die Brunnthaler verfehlten zwar beim Umsatz mit 143,3 Millionen Euro knapp die eigene Prognose (146,5 bis 161,0 Millionen Euro). Doch beim bereinigten EBITDA von 16,7 Millionen Euro und beim bereinigten EBIT von 8,9 Millionen Euro übertraf das Unternehmen jeweils das obere Ende des im November angepassten Zielkorridors deutlich.

Starkes Schlussquartal zeigt Trendwende

Das vierte Quartal 2025 brachte mit 40,6 Millionen Euro den höchsten Quartalsumsatz des Jahres. Auch der Auftragseingang erreichte im Q4 mit rund 40 Millionen Euro den Jahresbestwert. Ein Signal, dass die Geschäftsdynamik gegen Jahresende anzog – nachdem der Gesamtjahres-Auftragseingang mit 118,5 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von 167,8 Millionen Euro lag.

Belastend wirkten sich 2025 vor allem Währungseffekte aus: Die Abwertung von US-Dollar, kanadischem Dollar und indischer Rupie drückte auf die Segmente Clean Energy und Clean Power Management. Hinzu kamen Verschiebungen bei Großaufträgen in Indien.

Strategischer Schwenk: Verteidigung rückt in den Fokus

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Für 2026 prognostiziert der Vorstand einen Umsatzanstieg auf 150 bis 160 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA soll auf 20 bis 24 Millionen Euro klettern, das bereinigte EBIT auf 11 bis 15 Millionen Euro. Dahinter steht eine klare strategische Neuausrichtung: Der Anteil des Verteidigungsgeschäfts am Umsatz soll von aktuell niedrigen einstelligen Prozenten auf 15 bis 20 Prozent steigen. Zusammen mit zivilen Sicherheitsanwendungen würde der Bereich Verteidigung und Sicherheit dann 60 Prozent der Erlöse generieren.

Konkrete Produkte untermauern diesen Kurs: Eine Power-Management-Plattform für tragbare Lasersysteme zur Drohnenabwehr wurde gemeinsam mit einem europäischen OEM entwickelt. Der EFOY Pro Shelter dient als arktische Stromversorgungslösung für kanadische Verteidigungskunden. Beide Produkte tragen laut Unternehmen bereits Umsätze im niedrigen einstelligen Millionenbereich bei.

Markt honoriert neue Ausrichtung

Die Aktie notierte am Dienstagnachmittag bei 14,00 Euro – ein Plus von 7,61 Prozent. Das Papier gehörte damit zu den Gewinnern im SDAX. Am 26. März folgt der vollständige Geschäftsbericht für 2025. Als Risikofaktoren für die Prognose nennt SFC Energy die Einführung eines neuen ERP-Systems auf Konzernebene sowie mögliche Wechselkursschwankungen.

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