Kurz vor dem Jahreswechsel hat SFC Energy in Nordamerika einen wichtigen Auftrag an Land gezogen. Ein neuer Volumenkunde aus dem Bereich Sicherheitstechnik und Fernüberwachung bestellt Brennstoffzellen im Millionenbereich und setzt damit ein Signal für die Nachfrage nach sauberer Offgrid-Energie. Im Markt stellt sich nun die Frage, ob dieser Impuls reicht, um der Aktie nach der Schwächephase Ende 2025 wieder einen tragfähigen Boden zu verschaffen.

Neuer Großauftrag in Nordamerika

Der jüngste Auftrag kommt von einem neuen Industriekunden, der mobile Überwachungstürme mit Strom versorgen will. Bestellt wurden EFOY-Brennstoffzellen im Wert von rund 1,3 Millionen kanadischen Dollar. Die Systeme sollen eine autonome, zuverlässige Energieversorgung sicherstellen und klassische Dieselgeneratoren zunehmend ersetzen.

Für SFC Energy ist dieser Deal aus mehreren Gründen wichtig:

  • Region: Stärkt die Position in den Schlüsselmärkten USA und Kanada
  • Volumen: Rund 1,3 Mio. CAD Auftragswert
  • Anwendung: Mobile Überwachungstürme, dauerhaft im Feld
  • Strategie: Ausbau der lokalen Präsenz und Fokussierung auf industrielle Anwendungen

Der Auftrag gilt als Bestätigung der Strategie, in Nordamerika gezielt auf industrielle Use Cases zu setzen. Er zeigt zudem, dass die operative Pipeline intakt ist und die Nachfrage nach emissionsarmen Energielösungen in dieser Region anzieht. Investoren werten dies als positives Signal für die Wachstumsperspektive im neuen Jahr.

Marktlage und Chartbild

An der Börse versucht die Aktie derzeit, sich nach einem schwachen zweiten Halbjahr 2025 zu stabilisieren. Der Kurs liegt heute bei 12,34 Euro und damit knapp über dem jüngsten 52‑Wochen-Tief von 11,88 Euro. Vom Hoch bei 26,35 Euro ist das Papier allerdings noch mehr als 50 Prozent entfernt.

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Charttechnisch zeigt sich ein angeschlagenes, aber nicht aussichtsloses Bild:

  • Aktueller Kurs: 12,34 Euro
  • Abstand zum 52‑Wochen-Hoch: rund -53 %
  • Abstand zum 200‑Tage-Durchschnitt: rund -32 %
  • RSI (14 Tage): 37,6 – Bereich leichter Überverkauftheit
  • 30‑Tage-Volatilität (annualisiert): 62,5 % – stark schwankender Kursverlauf

Der Sprung über die 12‑Euro-Marke wird als erste Stabilisierung nach dem Test der Tiefzone gewertet. Gleichzeitig signalisiert der deutliche Abstand zu den längerfristigen gleitenden Durchschnitten, dass der Titel übergeordnet weiterhin in einem Abwärtstrend steckt. Der RSI nahe der 30/40‑Marke deutet darauf hin, dass viel Pessimismus bereits im Kurs eingepreist sein könnte, zumal fundamentale Rückschläge im vorliegenden Text nicht erwähnt werden.

Analysten bleiben positiv

Trotz der Korrektur im Jahr 2025 bleibt die Stimmung unter Analysten konstruktiv. Das durchschnittliche Kursziel liegt klar über dem aktuellen Niveau, häufig werden Spannen von etwa 18 bis 20 Euro genannt. Aus dieser Sicht ist die Diskrepanz zwischen Marktpreis und geschätztem fairen Wert erheblich.

Diese Einschätzungen basieren vor allem auf:

  • der fortgesetzten Nachfrage nach Brennstoffzellen in Nordamerika,
  • der Erwartung steigender operativer Margen
  • und der Annahme, dass weitere Aufträge den aktuellen Newsflow stützen.

Damit sehen Marktbeobachter durchaus Spielraum für eine Erholung im Jahresverlauf 2026, sofern die operative Entwicklung die bisherigen Erwartungen erfüllt oder übertrifft.

Fazit: Stabilisierung mit Chancen

SFC Energy startet mit Rückenwind aus Nordamerika in das Jahr 2026. Der neue Großauftrag aus dem Sicherheits- und Überwachungssegment unterstreicht die Relevanz des US- und Kanada-Geschäfts für die weitere Expansion und zeigt, dass die Produkte im industriellen Umfeld gut ankommen.

Aus Bewertungssicht trifft dieser operative Impuls auf eine Aktie, die nach den Kursverlusten des Vorjahres deutlich von ihren Höchstständen entfernt ist. Gelingt es dem Unternehmen, in den kommenden Wochen und Monaten weitere Aufträge zu melden und die Margen zu verbessern, kann das aktuelle Kursniveau um 12 Euro als Ausgangspunkt für eine nachhaltigere Erholung dienen.

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