SFC Energy Aktie: Großauftrag und Gegenwind
Der Brennstoffzellen-Spezialist meldet strategische Erfolge in Nordamerika und treibt die Produktion in den USA voran. Doch während die Auftragsbücher durch neue Deals gefüllt werden, zeigen die aktuellen Neun-Monats-Zahlen eine deutliche Belastung der Profitabilität. Kann die internationale Expansion die operative Ertragsschwäche kompensieren?
US-Offensive zeigt Wirkung
Die Strategie von SFC Energy, Produktion und Vertrieb stärker zu lokalisieren, liefert konkrete Ergebnisse. Mitte Dezember sicherte sich das Unternehmen einen Auftrag über rund 1,3 Millionen CAD von einem Anbieter mobiler Überwachungslösungen. Die Brennstoffzellen kommen künftig in Überwachungstürmen in Kanada und den USA zum Einsatz, unter anderem im Bergbau und auf Baustellen.
Parallel dazu verläuft der Hochlauf der neuen US-Produktionsstätte nach Plan. CEO Dr. Peter Podesser verweist auf ein organisches Wachstum von rund 25 Prozent in den Vereinigten Staaten. Dieser Schritt der "Local-for-Local"-Strategie soll langfristig Währungsrisiken minimieren und Importzölle umgehen.
Zahlen unter Druck
Trotz der strategischen Fortschritte offenbart der Blick in die Bücher operative Herausforderungen. Die Bilanz für die ersten neun Monate 2025 zeigt deutliche Spuren des schwierigen Marktumfelds:
- Umsatz: Leichter Rückgang auf 102,7 Mio. Euro (Vorjahr: 105,2 Mio. Euro).
- Bereinigtes EBITDA: Einbruch um rund 41 Prozent auf 10,8 Mio. Euro.
- Marge: Rückgang der bereinigten EBITDA-Marge auf 10,5 Prozent (Vorjahr: 17,3 Prozent).
Verantwortlich für diese Entwicklung sind laut Unternehmen ungünstige Wechselkurseffekte sowie Verzögerungen bei Verteidigungsaufträgen in Indien.
Stabilisierung durch Asien-Geschäft
Um die Abhängigkeit von einzelnen Märkten zu reduzieren, baut SFC Energy das Asien-Geschäft weiter aus. Neben einer strategischen Beteiligung an der singapurischen Oneberry Technologies konnte Ende November ein wichtiger Wartungsvertrag in Indien unterzeichnet werden. Das Volumen von 3,2 Millionen Euro mit dem Partner FC TecNrgy für das indische Verteidigungsministerium sichert wiederkehrende Umsätze in diesem Schlüsselmarkt.
Für das Gesamtjahr 2025 präzisierte der Vorstand die Prognose: Umsatz und bereinigtes EBITDA werden nun am unteren Ende der ursprünglichen Spanne erwartet. Mit einer Eigenkapitalquote von 73,5 Prozent verfügt das Unternehmen jedoch weiterhin über ein solides finanzielles Polster, um die aktuelle Schwächephase zu überbrücken.
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