Mit einem Investitionspaket von einer Milliarde US-Dollar baut Siemens Energy seine Präsenz auf dem amerikanischen Markt deutlich aus. Gleichzeitig sichert sich der Konzern eine exklusive Position im zukunftsträchtigen Markt für kleine modulare Kernreaktoren (SMR). Diese strategischen Weichenstellungen stützen sich auf prall gefüllte Auftragsbücher und eine spürbare operative Erholung.

Neue Werke und Nuklear-Partnerschaft

Der US-Markt erweist sich als zentraler Wachstumstreiber für den Energietechnikkonzern. Um die hohe Nachfrage nach Netz- und Gasturbinen-Ausrüstung zu bedienen, fließen nun 300 Millionen US-Dollar in ein neues Werk im Bundesstaat Mississippi. Weitere Standorte in Florida, Alabama, New York und Texas werden ausgebaut. Diese Kapazitätserweiterung ist folgerichtig, da die Vereinigten Staaten zuletzt knapp 29 Prozent des globalen Auftragsvolumens ausmachten.

Parallel dazu positioniert sich das Unternehmen im wachsenden Nuklearsektor. Eine neue Partnerschaft mit Rolls-Royce SMR macht Siemens Energy zum alleinigen Lieferanten für Dampfturbinen und Generatoren für deren geplante Flotte kompakter Kernkraftwerke. Die verwendete Technologie wurde dabei speziell auf das modulare Design der neuen Reaktor-Generation zugeschnitten.

Volle Bücher und Gamesa-Fortschritte

Finanziert wird diese Expansion durch ein starkes operatives Fundament. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres kletterte der Auftragsbestand auf einen Rekordwert von 146 Milliarden Euro. Besonders das Gas-Services-Segment glänzte mit 102 gebuchten Gasturbinen.

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Ein entscheidender Faktor für die zukünftige Profitabilität bleibt die Windkrafttochter Siemens Gamesa. Hier schrumpfte der Quartalsverlust von ehemals 1,36 Milliarden Euro auf nur noch 46 Millionen Euro zusammen. Eine vollständige Sanierung der Sparte ist zwingend erforderlich, um die angehobenen mittelfristigen Margenziele des Gesamtkonzerns zu erreichen.

Kapitalrückgabe in der Konsolidierung

An der Börse spiegelt sich die fundamentale Erholung in einer starken Jahresperformance wider. Seit Jahresanfang verzeichnet das Papier ein Plus von gut 22 Prozent. Aktuell konsolidiert der Titel bei 150,55 Euro und notiert damit rund 11 Prozent unter seinem im Februar markierten 52-Wochen-Hoch. Aktionäre profitieren während dieser Phase von einem laufenden Aktienrückkaufprogramm über bis zu zwei Milliarden Euro sowie der jüngst ausgeschütteten Dividende von 0,70 Euro.

Der nächste wichtige Termin ist der 12. Mai 2026. Mit der Vorlage der Quartalszahlen muss das Management belegen, dass die Gamesa-Sanierung planmäßig verläuft und die erhöhten Margenziele für 2028 intakt bleiben.

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