SBO-Aktie: Zu viel des Guten?
Noch bis vor wenigen Monaten dürften viele Anteilseigner von SBO sich höhere Ölpreise regelrecht herbeigesehnt haben. Schließlich wurden anhaltend niedrige Preise mit dafür verantwortlich gemacht, dass das Interesse an neuen Bohrprojekten und damit auch an Equipment von SBO sich eher in Grenzen hielt. Nun blicken wir auf deutlich höhere Ölpreise, allerdings ging es für den Geschmack von SBO bereits etwas zu weit.
Das Unternehmen selbst sieht Ölpreise zwischen 70 und 90 US-Dollar je Barrel als "Sweet Spot" an, bei dem die Nachfrage besonders hoch ausfällt und die Ölkonzerne wieder verstärkt neue Projekte ins Auge fassen. Am Freitagmorgen allerdings kratzt der Preis bei der Nordseesorte Brent bereits an der Linie von 110 Dollar. Daraus entstehend für SBO mögliche Belastungsfaktoren, welche auch die Anleger nicht ignorieren können.
Warum teures Öl SBO belastet
Gründe dafür gibt es gleich mehrere. Zum einen wird befürchtet, dass bei anhaltend hohen Ölpreisen jenseits von 100 Dollar die Nachfrage zurückgehen könnten. Die Menschen dürften darauf reagieren, indem sie beispielsweise Autofahrten reduzieren. Nicht ausschließen lässt sich zudem, dass die Politik regulierend eingreifen könnte. Außerdem steigt die Attraktivität alternativer Energien, etwa in Form von Elektroautos. Das würde dann auch längerfristig Einfluss auf die Nachfrage nehmen.
Darüber hinaus lässt sich beobachten, dass die Ölkonzerne in Krisenzeiten ihre üppigen Gewinne weniger für neue Projekte und mehr für Aktienrückkäufe und Dividenden nutzen, um die vielleicht etwas verunsicherten Anleger bei Laune zu halten. Für SBO sind der Irankrieg sowie dessen Auswirkungen auf die Ölpreise daher momentan eher ein belastender Faktor als ein Befreiungsschlag.
Ausgebremst
Das macht sich beim Aktienkurs durchaus bemerkbar. Zehren kann die SBO-Aktie momentan zwar noch davon, dass in vorläufigen Zahlen Zeichen der Besserung zu erkennen waren und sich in Venezuela nach dem Eingreifen der USA neue Chancen ergaben. Doch kurze Ausflüge in Richtung 37 Euro zu Anfang März wurden schnell wieder kassiert. Heute Morgen ging es um weitere 1,7 Prozent auf 34,45 Euro abwärts und auf Monatssicht sind damit Verluste von knapp sechs Prozent zu beklagen. Euphorie sieht definitiv anders aus.
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