Die Stimmung in der Immobilienbranche hängt mal wieder auf Halbmast, da durch steigende Energiepreise die Sorge vor hoher Inflation und wieder steigenden Zinsen wächst. Davon blieb auch die Aktie von UBM Development nicht unberührt. Der Kurs gab im laufenden Monat bereits um etwa zehn Prozent nach und von einer Erholung ist bisher leider wenig zu sehen.

Am Freitag hatte das Unternehmen aber durchaus erfreuliche Neuigkeiten im Gepäck. Die Zahlen für das vergangene Jahr ließen Zeichen der Besserung erkennen. Vor Steuern konnte mit 3,9 Millionen Euro sogar ein kleiner Gewinn verzeichnet werden. Im Jahr 2024 stand hier noch ein Verlust von 23,2 Millionen Euro. Unter dem Strich meldete UBM zwar einen Verlust von 2,3 Millionen Euro. Das ist aber deutlich weniger als die 29,6 Millionen Euro, die noch im Jahr zuvor abgeschrieben werden mussten.

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UBM Development: Flucht in Sachwerte?

Geholfen hat dem Unternehmen zufolge, dass starke Gewinne im vierten Quartal Verluste aus dem ersten Quartal überkompensieren konnten. Insgesamt konnten im letzten Jahr 452 Wohnungen verkauft werden, was einem Wachstum von zwölf Prozent entspricht. Dabei erhöhte sich der Umsatz um 31,1 Prozent auf 139,2 Millionen Euro. Das geht in die richtige Richtung, kann die Sorgen der Börsianer momentan aber dennoch kaum lindern.

In der aktuellen Krise erkennt UBM allerdings nicht zwingend nur Gefahren. Das Unternehmen malt sich auch durchaus Chancen aus. Für 2026 rechnet das Unternehmen gerade aufgrund von markoökonomischen Unsicherheiten mit einer "Flucht in Sachwerte" und einer höheren Nachfrage im Wohnbereich. Die Anleger ließen sich aber auch davon nicht abholen. Der Aktienkurs reagierte heute lediglich mit minimalen Zugewinnen bis auf 17,30 Euro zum Handel am Mittag.

Steht UBM ein Run bevor?

Der Blickwinkel von UBM Development ist eine interessante Abwechslung. Bisher machten sich vor allem Sorgen und Ängste rund um den Immobilienmarkt breit. Doch je mehr höhere Zinsen abzusehen sind, desto wahrscheinlicher ist es vielleicht auch, dass der eine oder andere im Vorfeld noch zu Käufen hingerissen wird. Die Lage bleibt jedoch extrem unübersichtlich und schwer dynamisch. Letztlich können sowohl UBM als auch die Anleger nur auf die weiteren Entwicklungen wetten.

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