Energiekontor Aktie: Zahlen im Blick
Nach Projektverkäufen und einem laufenden Aktienrückkauf steht bei Energiekontor der nächste echte Gradmesser an: die Jahreszahlen 2025. Bis dahin bleibt der Newsflow überschaubar – umso stärker dürfte der Markt auf das reagieren, was Ende März auf dem Tisch liegt. Denn dann zeigt sich, wie viel der Projektpipeline wirklich im Ergebnis angekommen ist.
Was jetzt den Takt vorgibt
Im Januar meldete der Bremer Wind- und Solarpark-Entwickler den Verkauf von zwei Windparkprojekten mit zusammen rund 93 Megawatt an die österreichische illwerke vkw. Insgesamt hatte Energiekontor im Jahr 2025 sieben Projektverkäufe kommuniziert. Genau diese Transaktionen rücken nun in den Mittelpunkt, weil sie maßgeblich bestimmen, wie Umsatz und Gewinn für das abgelaufene Jahr ausfallen.
Die entscheidende Frage für Anleger lautet: Wie stark schlagen sich die Projektverkäufe 2025 in der finanziellen Performance nieder? Eine Antwort liefert der Geschäftsbericht, der für den 31. März 2026 angekündigt ist.
Aktienrückkauf als Stütze
Parallel läuft das Aktienrückkaufprogramm weiter. Heute teilte Energiekontor mit, dass im Zeitraum 26. bis 30. Januar 2026 weitere 1.274 Aktien zurückgekauft wurden. Seit Start im Juli 2025 summiert sich das Programm damit auf 35.024 eigene Aktien.
Wichtige Punkte dazu:
- Weiterführung des Rückkaufs bestätigt
- +1.274 Aktien (26.–30. Jan. 2026)
- 35.024 Aktien insgesamt seit Juli 2025 zurückgekauft
Solche Rückkäufe können den Streubesitz leicht verknappen. Oft werden sie zudem als Hinweis interpretiert, dass das Management den eigenen Kurs für attraktiv hält – belastbare Klarheit über die operative Entwicklung liefern aber erst die Zahlen.
Kursbild: Erholung, aber noch kein Befreiungssignal
Am Markt zeigt sich die Aktie zuletzt eher stabil als dynamisch. Der Kurs liegt heute bei 38,70 € und damit leicht über dem Niveau von gestern (38,40 €). Auf 30 Tage steht ein Plus von 3,75%, auf Sicht von 12 Monaten dagegen ein Minus von 13,33%. Auffällig: Der Kurs notiert zwar rund 7% über dem 50-Tage-Durchschnitt, bleibt aber etwa 5,6% unter der 200-Tage-Linie – ein Zeichen, dass der übergeordnete Trend noch nicht eindeutig gedreht hat.
Der sehr niedrige RSI (14 Tage) von 20,8 unterstreicht zudem, dass die Aktie zuletzt technisch stark abgekühlt ist.
Zum Einordnen: Das 52‑Wochen-Hoch liegt bei 61,80 €, davon ist der Kurs aktuell deutlich entfernt.
Im Kalender stehen nach dem Geschäftsbericht zwei weitere Fixpunkte:
- 13. Mai 2026: Zwischenmitteilung Q1
- 27. Mai 2026: Ordentliche Hauptversammlung (Ritterhude)
Bis Ende März dürfte damit vor allem eines zählen: ob die Jahreszahlen 2025 die Projektverkäufe in ein überzeugendes Ergebnis übersetzen – und ob das Rückkaufprogramm in dieser Phase als zusätzlicher Stabilitätsanker wirkt.
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