SAP Aktie: Zuversichtliche Anleger
Während der Aktienkurs von SAP neue Tiefststände auslotet, signalisieren führende Analysten eine massive Kaufchance. Im Zentrum der Hoffnung stehen nicht nur strategische KI-Partnerschaften, sondern Informationen über einen gigantischen Einzelabschluss im vierten Quartal. Liegt der Markt falsch oder sind die Experten zu optimistisch?
- Kursentwicklung: Aktie fällt auf 52-Wochen-Tief von 195,96 Euro.
- Analysten-Votum: TD Cowen bestätigt Kursziel von 330 US-Dollar.
- Ausblick: Quartalszahlen am 29. Januar entscheiden die Richtung.
Diskrepanz zwischen Chart und Bewertung
Die Stimmung an der Börse steht in scharfem Kontrast zur Einschätzung der Experten. Während Anleger den DAX-Titel konsequent abverkaufen, erreichte der Kurs am Dienstag mit 195,96 Euro exakt sein 52-Wochen-Tief. Der Abstand zum Hoch bei rund 280 Euro hat sich damit auf über 30 Prozent ausgeweitet. Auch die langfristige Performance leidet: Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Minus von 23,56 Prozent zu Buche.
Führende Analysehäuser interpretieren diesen Rücksetzer jedoch nicht als Warnsignal, sondern als Einstiegsgelegenheit. TD Cowen bestätigte am Dienstagmorgen das „Buy“-Rating mit einem aggressiven Kursziel von 330 US-Dollar. Analyst Derrick Wood stützt diesen Optimismus auf „Channel-Checks“ für das abgelaufene Quartal. Demnach soll SAP einen massiven Einzelvertrag („Mega-Deal“) im Volumen von rund 200 Millionen US-Dollar unter Dach und Fach gebracht haben. Auch das Analysehaus Jefferies sieht trotz Branchensorgen nur begrenzte Gewinnrisiken und hält an der Kaufempfehlung fest.
Strategische Offensive im Gesundheitssektor
Abseits der kurzfristigen Kurskapriolen treibt der Konzern seine operative Neuausrichtung voran. Eine frisch verkündete Partnerschaft mit dem Medizinkonzern Fresenius zielt darauf ab, künstliche Intelligenz tief in der kritischen Infrastruktur des Gesundheitswesens zu verankern.
Für dieses Vorhaben ist eine Investition im mittleren dreistelligen Millionenbereich vorgesehen. Der Schritt unterstreicht die Strategie, Cloud-Angebote stärker in spezialisierten Industrien zu etablieren, um langfristig stabilere Umsatzströme zu generieren.
Zahlenvorlage als Richtungsentscheid
Ob die bullischen Analystenprognosen oder die skeptischen Marktteilnehmer Recht behalten, entscheidet sich am 29. Januar 2026. Die anstehende Bilanzvorlage muss beweisen, ob der kolportierte 200-Millionen-Dollar-Deal das Cloud-Wachstum tatsächlich wieder beschleunigen kann. Nur überzeugende Fakten dürften ausreichen, um den Abwärtstrend am Jahrestief nachhaltig zu stoppen.
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