Der Einstand an der US-Techbörse geriet am Freitag zum Desaster. Nur wenige Tage nach dem Handelsstart an der NASDAQ riss ein historischer Einbruch des Silberpreises die Papiere von Santacruz Silver in die Tiefe. Anleger stehen vor den Trümmern einer massiven Verkaufswelle und fragen sich: Ist das eine überzogene Panikreaktion oder der Beginn einer tieferen Korrektur?

Rohstoffmarkt in Panik

Verantwortlich für den massiven Kursrutsch war nicht das Unternehmen selbst, sondern ein externer Schock am Rohstoffmarkt. Der Silberpreis kollabierte gestern um rund 27 Prozent auf 84,63 US-Dollar je Feinunze. Marktbeobachter registrierten zwischenzeitlich sogar einen noch tieferen Sturz auf 76 US-Dollar. Auch der Goldpreis geriet unter Druck, notierte aber weiterhin im Bereich von 5.000 US-Dollar.

Dieser Preisverfall löste im gesamten Minensektor einen Ausverkauf aus. Neben Santacruz Silver verzeichneten auch Branchenschwergewichte wie Pan American Silver, Hecla Mining und First Majestic Silver zweistellige prozentuale Verluste.

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Operative Zahlen im Schatten des Crashs

Die Panik überlagerte die fundamentalen Entwicklungen des Unternehmens. Erst zu Wochenbeginn hatte der Minenbetreiber Produktionszahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt. Mit 3,74 Millionen Unzen Silberäquivalent trug das Quartal zur Jahresgesamtproduktion von 14,4 Millionen Unzen bei.

Dabei deutet die Datenlage auf eine operative Erholung der wichtigen Bolívar-Mine hin. Der Fördermix setzte sich im letzten Quartal aus 1,34 Millionen Unzen Silber, knapp 24.000 Tonnen Zink, 3.000 Tonnen Blei und 287 Tonnen Kupfer zusammen.

Timing des NASDAQ-Listings

Der Markteinbruch trifft Santacruz Silver zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Das Management hatte erst im Januar den strategischen Schritt an die NASDAQ vollzogen, um die Liquidität zu erhöhen und neue Investorengruppen zu erschließen. Seit dem 21. Januar wird das Papier dort gehandelt und wurde auch in den NASDAQ Composite Index aufgenommen. Die erhoffte Aufmerksamkeit schlug durch das Marktumfeld nun jedoch ins Negative um.

Stabilisierung entscheidend

Die weitere Kursentwicklung hängt nun primär von einer Beruhigung an den Rohstoffmärkten ab. Nach dem gestrigen Absturz beläuft sich die Marktkapitalisierung des Unternehmens noch auf rund 1,38 Milliarden US-Dollar. Eine nachhaltige Bodenbildung der Aktie ist erst zu erwarten, wenn der Silberpreis seine Talfahrt stoppt.

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