Bitcoin steht am Wochenende spürbar unter Druck und nähert sich einer kritischen Unterstützungszone. Auslöser für die jüngste Verkaufswelle ist eine neue Initiative der US-Behörden, die Investoren verunsichert und Risikoaversion schürt. Während der Kurs ein neues Jahrestief markiert, nutzen einige institutionelle Akteure die niedrigeren Bewertungen jedoch bereits für strategische Zukäufe.

„Project Crypto“ verunsichert den Markt

Verantwortlich für die schlechte Stimmung ist primär das am Donnerstag enthüllte „Project Crypto“. Diese gemeinsame Initiative der US-Börsenaufsicht SEC und der Handelskommission CFTC zielt zwar offiziell auf eine Modernisierung der Regulierung digitaler Vermögenswerte ab, sorgte im Markt jedoch für sofortige Skepsis. Die Unsicherheit über die konkreten regulatorischen Folgen löste eine Flucht aus Risiko-Assets aus.

Zusätzlich belasten makroökonomische Faktoren das Sentiment. Anhaltende Spekulationen über den künftigen geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Federal Reserve dämpfen die Optimismus-Welle, die noch Ende 2025 zu spüren war. Aktuell notiert die Kryptowährung bei rund 84.570 US-Dollar und markierte damit am Freitag ein neues 52-Wochen-Tief. Der Abstand zum Allzeithoch vom Oktober beträgt inzwischen über 32 Prozent.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bitcoin?

Institutionelle nutzen den Rücksetzer

Trotz der korrigierenden Kurse halten Unternehmen an ihrer Adoptionsstrategie fest. DDC Enterprise nutzte den Preisverfall, um die eigenen Bestände um 100 Bitcoin aufzustocken; das Unternehmen hält nun insgesamt 1.783 Einheiten.

Auch das japanische Unternehmen Metaplanet signalisiert weiterhin Überzeugung. Ein am 29. Januar veröffentlichter Plan sieht vor, rund 137 Millionen US-Dollar (21 Milliarden Yen) aufzubringen, die spezifisch für weitere Bitcoin-Käufe vorgesehen sind. Dies deutet darauf hin, dass die langfristige institutionelle Nachfrage trotz kurzfristiger Volatilität intakt bleibt.

Infrastruktur entwickelt sich weiter

Abseits der reinen Preisdiskussion schreitet die Entwicklung des Ökosystems voran. Der Finanzdienstleister Fold kündigte eine strategische Neuausrichtung für 2026 an. Geplant sind der Wegfall von Abonnementgebühren sowie die Einführung einer neuen Kreditkarte, die Bitcoin-Rewards von bis zu 4 Prozent bietet, um die Hürden für die tägliche Nutzung weiter zu senken.

Für Anleger liegt der Fokus in den kommenden Tagen auf der psychologisch wichtigen Marke von 80.000 US-Dollar. Ein Bruch dieser Unterstützung könnte eine tiefere Korrektur in Richtung der Unterstützungszonen von 2025 einleiten. Gleichzeitig gilt es, weitere Details zur „Project Crypto“-Initiative genau zu beobachten, da regulatorische Klarstellungen die Volatilität kurzfristig hoch halten dürften.

Bitcoin: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bitcoin-Analyse vom 31. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Bitcoin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bitcoin-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 31. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Bitcoin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...