Salesforce hat am Dienstag einen der schlechtesten Tage des Jahres erlebt. Die Aktie brach um knapp 7% ein und landete damit auf dem letzten Platz im S&P 500. Der Auslöser kam von außen – doch die Marktreaktion zeigt, wie nervös Investoren beim Thema KI-Monetarisierung geworden sind.

Domino-Effekt durch Adobe-Abstufung

Verantwortlich für den Kursrutsch war keine unternehmensspezifische Nachricht, sondern eine Herabstufung des Konkurrenten Adobe. Analysten äußerten Zweifel daran, dass sich KI-Tools so schnell in Umsätze umwandeln lassen wie erhofft. Die Folge: Eine Neubewertung hochbewerteter Cloud-Aktien im gesamten Sektor. Die Geduld der Investoren mit dem Weg von der KI-Euphorie zu konkreten Erträgen schwindet offenbar.

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Neuer Slackbot enttäuscht

Verstärkt wurde die negative Stimmung durch die verhaltene Aufnahme einer Produktankündigung von Salesforce selbst. Das Unternehmen stellte seinen neuen KI-gesteuerten Slackbot vor, Teil der "Agentic AI"-Strategie. Doch die Reaktion blieb verhalten. Der Markt wertete das Update offenbar als inkrementelle Verbesserung – nicht als den transformativen Wachstumstreiber, den die Premium-Bewertung rechtfertigen würde.

Analysten bleiben optimistisch

Bemerkenswert ist die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und Analystenmeinungen. Trotz des Einbruchs halten mehrere Institute an positiven Ratings fest:

  • Goldman Sachs startete Coverage mit "Buy"
  • Cantor Fitzgerald bekräftigte "Overweight"
  • Barclays erhöhte das Kursziel auf 338 USD
  • BTIG und Truist Securities vergaben ebenfalls "Buy"-Ratings

Im Zentrum der positiven Einschätzungen steht die "Agentforce"-Plattform. Goldman Sachs erwartet, dass diese in den kommenden 12 bis 18 Monaten signifikante Umsatzimpulse liefern könnte. Unterstützt wird diese Sicht durch neue Großaufträge, darunter ein Fünfjahresvertrag mit Novartis und eine erweiterte Partnerschaft mit dem US-Verkehrsministerium.

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