Ein wenig verbessert hat sich die Stimmung im Energiesektor aufgrund der Tendenz zu wieder deutlich höheren Energiepreisen durchaus. Davon kann die Aktie des Verbund am heutigen Mittwoch allerdings nicht zehren. Die Anleger verdauen hier stattdessen eher maue Zahlen und einen kaum weniger ernüchternden Ausblick.

Dass die Ergebnisse bescheiden ausfallen würden, das deutete sich aufgrund eines Rückgangs bei der Stromproduktion aus Wasserkraft schon seit Längerem an. Ein Minus von 24,2 Prozent lag dann aber doch noch etwas höher, als die Märkte es gedacht hatten. Dadurch bedingt schrumpften auch die Gewinne mehr als gedacht.

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Verbund: Der Staat bedient sich

Als wäre das noch nicht genug, lastete auch die verlängerte staatliche Gewinnabschöpfung auf dem Ergebnis des Verbunds. Daher reichte es nur für ein Ebitda von 2,74 Milliarden Euro und damit 21,3 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Unter dem Strich ging das Konzernergebnis um 20,6 Prozent auf 1,49 Milliarden Euro zurück.

Schnelle Besserung stellt der Verbund nicht in Aussicht. Auch für dieses Jahr wird mit einem weitere Ergebnisrückgang gerechnet. Das Ebitda soll zwischen 2,0 und 2,5 Milliarden Euro landen und das Konzernergebnis zwischen 0,9 und 1,2 Milliarden Euro. Trotz der schwachen Entwicklung soll es eine vergleichsweise stattliche Dividende von 3,15 Euro geben, die sich aus einer ordentlichen und einer Sonderdividende zusammensetzt.

Enttäuschung

Katastrophal sind die Zahlen des Verbund angesichts der Meldungen aus den letzten Wochen letztlich nicht. Es war damit zu rechnen, dass die Probleme bei der Wasserkraft sich bemerkbar machen würden. Auch dass es im Jahr 2026 keine merkliche Verbesserung geben dürften, wurde von Experten bereits im Vorfeld angemahnt. Dennoch zeigten die Anleger sich sichtlich enttäuscht. Die Verbund-Aktie ließ heute Morgen um 3,3 Prozent auf 65,40 Euro nach.

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