Der Software-Sektor steht aktuell unter erheblichem Druck, getrieben von der Sorge, dass Fortschritte in der künstlichen Intelligenz bestehende Geschäftsmodelle gefährden könnten. In diesem angespannten Umfeld blicken Anleger gespannt auf Salesforce. Kann der Tech-Riese mit seinen anstehenden Zahlen die Marktskeptiker überzeugen oder setzt sich der Abwärtstrend fort?

Das Börsenjahr 2026 verlief für Software-Aktien bisher enttäuschend. Der Branchen-Benchmark iShares Expanded Tech-Software Sector ETF verzeichnete deutliche Verluste, und auch Salesforce konnte sich diesem Trend nicht entziehen. Die Aktie verlor seit Jahresbeginn an Wert, da Investoren die Risiken durch neue KI-Anwendungen neu bewerten.

Doch abseits der allgemeinen Marktschwäche gibt es operative Lichtblicke. Salesforce sicherte sich kürzlich einen bedeutenden Vertrag mit der U.S. Army im Volumen von 5,6 Milliarden Dollar, was die starke Position im öffentlichen Sektor untermauert. Zudem wurde bekannt, dass das Unternehmen die Dividende angehoben hat. Allerdings sorgten zuletzt Berichte über interne Proteste für Unruhe: Mitarbeiter forderten das Management auf, die Zusammenarbeit mit der US-Einwanderungsbehörde ICE zu überdenken.

Blick auf die Prognose

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Das Management hatte die Messlatte für das Geschäftsjahr 2026 bereits höher gelegt. Die Umsatzprognose wurde auf eine Spanne von 41,45 bis 41,55 Milliarden Dollar angehoben, was einem Wachstum von 9 bis 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Beim bereinigten Gewinn je Aktie (EPS) stellt das Unternehmen 11,75 bis 11,77 Dollar in Aussicht.

Die Entscheidung fällt am 25. Februar nach Börsenschluss. Dann wird sich zeigen, ob Salesforce die eigenen Prognosen erfüllen kann. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung dürfte jedoch vor allem der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2027 sein. Nur eine überzeugende Guidance kann in der aktuellen Marktphase das Vertrauen der Anleger nachhaltig stärken.

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