RWE Aktie: Ausbruch geglückt
Der Energieversorger RWE kommt Schwung ins neue Jahr. Während CEO Markus Krebber von der Bundesregierung schnelle Entscheidungen für den Bau neuer Gaskraftwerke fordert, markiert die Aktie ein neues 52-Wochen-Hoch. Die Kombination aus strategischer Offensive und verbesserter Marktlage könnte 2026 zum Impulsjahr machen.
Die wichtigsten Entwicklungen:
- Kurs erreichte am Freitag 46,91 Euro – neues Jahreshoch
- CEO fordert Ausschreibung von Gaskraftwerken noch im Q1 2026
- RWE plant drei Gigawatt wasserstofffähige Kraftwerkskapazität
- Prognose: Sinkende Strom- und Gaspreise für Endkunden
Krebbers Forderung: Timing ist entscheidend
Der RWE-Chef drängt auf Tempo. Seine Botschaft an Berlin: Noch im ersten Quartal 2026 müssen neue Gaskraftwerke ausgeschrieben werden. Der Hintergrund ist konkret – RWE will drei Gigawatt wasserstofffähige Kapazität bauen, um den Kohleausstieg bis 2030 zu stemmen. Die ersten Blöcke sollen Ende 2029 ans Netz gehen. Ohne sofortige Investitionssicherheit sei dieser Zeitplan nicht zu halten.
Gleichzeitig zeichnet Krebber ein optimistisches Bild für Verbraucher. Durch die staatliche Bezuschussung der Netzentgelte würden die Strompreise 2026 spürbar sinken. Auch bei Gas rechnet er mit Entspannung, getrieben durch das wachsende LNG-Angebot. Doch die Warnung folgt auf dem Fuß: Das deutsche Energiesystem bleibe "auf Kante genäht". Die Versorgungssicherheit für den aktuellen Winter sei zwar gewährleistet, extreme Wetterlagen könnten das System aber weiterhin fordern.
Charttechnik unterstützt operative Story
Die strategischen Aussagen treffen auf ein technisch intaktes Bild. Mit 46,91 Euro am Freitag setzte sich der Aufwärtstrend fort, intraday ging es bis 47,12 Euro. Damit liegt die Aktie deutlich über ihrem 200-Tage-Durchschnitt und hat auf Jahressicht rund 59 Prozent zugelegt. Die Überwindung der 46-Euro-Marke öffnet charttechnisch den Weg nach oben – ohne unmittelbare Widerstände in Sichtweite.
Branchenweit profitieren Versorger von klareren regulatorischen Rahmenbedingungen. RWE positioniert sich dabei als Profiteur der Energiewende: Die Kombination aus Erneuerbaren und flexibler Gaskraft bei gleichzeitig sinkenden Rohstoffkosten verspricht ein attraktives Ertragsumfeld.
Politische Signale könnten Dynamik verstärken
Marktbeobachter richten den Blick nun auf Berlin. Reagiert die Bundesregierung auf Krebbers Forderung nach schnellen Ausschreibungen, könnte das weiteren Rückenwind liefern. Operativ steht 2026 neben den Kraftwerksprojekten auch der Start der kommerziellen Wasserstoffproduktion in Lingen auf der Agenda. Die klare Strategie zum Kohleausstieg 2030 wird damit mit konkreten Investitionsvorhaben unterlegt – ein Signal, das Analysten überwiegend positiv bewerten.
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