SunHydrogen Aktie: Rückschlag in Texas
SunHydrogen hat die ersten Wasserstoff-Paneele seiner Pilotanlage in Austin, Texas, in Betrieb genommen. Doch die erhoffte Effizienz blieb aus – die Module erreichen nicht die zuvor validierten Zielwerte. Das Unternehmen sieht den Grund in einem Herstellungsproblem und kündigt Korrekturen an.
Die Zahlen enttäuschen
In einem Aktionärsbrief vom 28. Januar erklärte CEO Tim Young, dass vier Wasserstoff-Paneele am Hydrogen ProtoHub der University of Texas erfolgreich installiert und unter realen Sonnenlichtbedingungen getestet wurden. Die Paneele produzierten zwar Wasserstoff, blieben aber hinter den Effizienzwerten zurück, die zuvor in Iowa gemessen und von Dritten bestätigt worden waren.
Als Ursache identifizierte das Unternehmen einen spezifischen Herstellungsprozess bei den Solarsubstraten. SunHydrogen will nun gemeinsam mit dem Fertigungspartner Korrekturmaßnahmen einleiten. Parallel entwickelt man Übergangsprozesse, um die Effizienz zu verbessern, während die notwendigen Änderungen in der Produktion umgesetzt werden.
Skalierung trotz Hindernissen
Trotz der Rückschläge hält SunHydrogen an seinen Expansionsplänen fest. Im November 2025 unterzeichnete das Unternehmen eine Absichtserklärung mit CTF Solar GmbH, einer Tochter des chinesischen Konzerns CNBM. Ziel ist die Produktion von rund 1.000 Modulen in Originalgröße, um Ertrag, Effizienz und Wiederholbarkeit unter Beweis zu stellen.
Die Pilotanlage in Austin ist als System mit 16 Paneelen konzipiert und soll wichtige Betriebsdaten unter Außenbedingungen liefern. Die Infrastruktur wurde im Dezember 2025 in Betrieb genommen.
Umfeld bleibt vielversprechend
Das Marktumfeld für grünen Wasserstoff entwickelt sich derweil dynamisch. In Europa haben führende Elektrolyseur-Hersteller eine Koalition gegründet, um politische Unterstützung zu sichern. Deutschland treibt durch eine Energiepartnerschaft mit Saudi-Arabien den Aufbau von Lieferketten für grünen Wasserstoff und Ammoniak voran.
Für SunHydrogen kommt es nun darauf an, die Effizienzprobleme zügig zu lösen. Erst dann kann das Unternehmen zeigen, ob seine Technologie im Wettbewerb bestehen kann. Die nächsten Monate werden entscheidend sein, ob die angekündigten Korrekturmaßnahmen greifen.
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