Ørsted Aktie: Meilenstein in den USA
Revolution Wind liefert Strom. Nach monatelangem Rechtsstreit mit der US-Regierung speist Ørsteds Offshore-Windpark vor der Küste Neuenglands erstmals Energie ins Netz — ein konkreter Beweis, dass das Projekt trotz politischer Widerstände zum Abschluss kommt.
Vom Baustopp zur Stromlieferung
Das 704-Megawatt-Projekt ist ein Gemeinschaftsunternehmen zu gleichen Teilen zwischen Ørsted und Skyborn Renewables, einem Unternehmen von Global Infrastructure Partners. Im Vollbetrieb soll Revolution Wind mehr als 350.000 Haushalte in Rhode Island und Connecticut versorgen. Grundlage sind 20-jährige Festpreisverträge mit regionalen Energieversorgern, die langfristige Planungssicherheit bieten sollen.
Der Weg dorthin war alles andere als reibungslos. Am 22. Dezember 2025 erließ die Trump-Administration über das Bureau of Ocean Energy Management einen Baustopp für mehrere Offshore-Windprojekte — begründet mit Bedenken zur nationalen Sicherheit und militärischen Radaranlagen. Revolution Wind war zu diesem Zeitpunkt bereits zu 87 Prozent fertiggestellt.
Gerichtserfolg als Wendepunkt
Die Projektbetreiber klagten umgehend gegen die Entscheidung. Anfang 2026 gab ein Bundesrichter dem Antrag auf eine einstweilige Verfügung statt: Das Gericht befand, die Regierung habe den Baustopp nicht ausreichend begründet, und erkannte an, dass dem Projekt ohne Erleichterung ein nicht wiedergutzumachender Schaden entstünde. Die Bauarbeiten konnten daraufhin ohne weitere Unterbrechung fortgesetzt werden.
Das Projekt beschäftigte über 2.000 Arbeitskräfte in Bau, Schifffahrt und Betrieb, allein in der unmittelbaren Bauphase mehr als 1.000 lokale Gewerkschaftsmitglieder. Ørsted investiert zudem in den amerikanischen Schiffbau und finanziert den Bau neuer US-amerikanischer Installationsschiffe.
Mit den ersten einspeisenden Turbinen rückt nun der vollständige Betrieb in greifbare Nähe. Der Hochlauf auf volle kommerzielle Kapazität dürfte in den kommenden Wochen abgeschlossen werden.
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