GEO Group Aktie: 15-Prozent-Absturz
Die Aktie der GEO Group verzeichnete gestern einen deutlichen Ausverkauf und verlor knapp 15 Prozent an Wert. Trotz eines zweistelligen Umsatzwachstums und Rekordaufträgen im Jahr 2025 reagierten Anleger alarmiert auf den schwachen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Ein überraschender Wechsel an der Unternehmensspitze verstärkte die Verunsicherung zusätzlich. Kann der zurückkehrende Gründer das Vertrauen der Aktionäre zurückgewinnen?
Schwache Gewinnprognose belastet
Im vierten Quartal 2025 steigerte das Unternehmen seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 16,5 Prozent auf 707,7 Millionen US-Dollar. Damit wurden die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit 687 Millionen US-Dollar gerechnet hatten, übertroffen. Der Nettogewinn belief sich auf 31,8 Millionen US-Dollar oder 0,23 US-Dollar je Aktie.
Die positiven Umsatzzahlen wurden jedoch von einer enttäuschenden Prognose überschattet. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet das Management lediglich einen Gewinn je Aktie (EPS) zwischen 0,99 und 1,07 US-Dollar. Dies liegt deutlich unter der Konsensschätzung der Analysten von 1,27 US-Dollar. Auch der Ausblick auf das erste Quartal 2026 blieb mit erwarteten 0,17 bis 0,19 US-Dollar je Aktie hinter den Markterwartungen zurück.
Gründer kehrt auf Chefposten zurück
Parallel zu den Finanzergebnissen gab die GEO Group eine tiefgreifende personelle Veränderung bekannt. Der bisherige CEO J. David Donahue wird zum 28. Februar in den Ruhestand treten. Am 1. März übernimmt der Firmengründer und derzeitige Executive Chairman George C. Zoley wieder das Amt des Chief Executive Officers.
Zoley leitete das Unternehmen bereits vom Börsengang im Jahr 1994 bis 2021. Marktbeobachter werten den plötzlichen Führungswechsel in Kombination mit den gesenkten Gewinnprognosen als Zeichen für eine notwendige strategische Neuausrichtung.
Operative Lichtblicke trotz Abwärtstrend
Trotz der negativen Kursreaktion hob die Unternehmensleitung operative Fortschritte hervor:
- Rekordaufträge: Im Jahr 2025 wurden neue Verträge gesichert, die ein zusätzliches jährliches Umsatzvolumen von rund 520 Millionen US-Dollar versprechen.
- Kapazitätsreserven: Rund 6.000 ungenutzte Betten stehen zur Verfügung, was bei Aktivierung ein zusätzliches Umsatzpotenzial von 300 Millionen US-Dollar pro Jahr bedeutet.
- Umsatzziel 2026: Das Unternehmen peilt für das Gesamtjahr 2026 einen Umsatz zwischen 2,9 und 3,1 Milliarden US-Dollar an.
Der gestrige Einbruch auf 13,47 US-Dollar hat die Kursgewinne aus dem späten Jahr 2025 teilweise ausradiert. Die Märkte preisen nun die geringeren Margenerwartungen ein. Am 1. März übernimmt George Zoley offiziell das operative Ruder, um das Umsatzwachstum wieder in entsprechende Nettoergebnisse zu übersetzen.
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