Rolls-Royce Aktie: Langsame Fortschritte!
Eskalation im Nahen Osten, Ölpreise über 110 Dollar pro Barrel – und Rolls-Royce gehört zu den Verlierern des Tages. Die Aktie fiel am Freitag um knapp 3 % auf ein neues Jahrestief. Damit summieren sich die Verluste der vergangenen vier Wochen auf mehr als 16 %.
Zivilluftfahrt im Fokus
Der Auslöser ist geopolitischer Natur: Die Spannungen rund um den Iran-Konflikt haben die Energiemärkte aufgewühlt und gleichzeitig die Risikobereitschaft an den Aktienmärkten gedämpft. Für Rolls-Royce ist das besonders heikel, weil das Unternehmen stark von der zivilen Luftfahrt abhängt – einem Sektor, der bei steigenden Kerosinkosten und regionaler Unsicherheit besonders unter Druck gerät.
Die Sorgen sind nicht abstrakt. IAG verlor am Freitag rund 1 %, Wizz Air warnte vor einem potenziellen Verlust von 50 Millionen Euro infolge des Konflikts. Das zeigt, wie direkt sich die Lage auf die Kundenbasis von Rolls-Royce auswirkt.
Rüstung als Puffer? Fehlanzeige
Dass Rolls-Royce auch im Verteidigungsbereich aktiv ist, half am Freitag wenig. BAE Systems verlor ebenfalls rund 2 % – die geopolitische Unsicherheit dämpfte die Stimmung im gesamten Sektor, trotz einer zehntägigen Verlängerung der Verhandlungsfrist im US-Iran-Konflikt.
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Abseits des Marktgeschehens gab es eine technologische Randnotiz: Das kanadische Quantencomputing-Unternehmen Xanadu Technologies nannte Rolls-Royce bei seinem Börsengang an der Nasdaq als Kooperationspartner im Bereich der photonischen Quantencomputer – neben Lockheed Martin und AMD.
Rückkauf und Dividende als Anker
Trotz der Kursschwäche laufen die Kapitalrückführungen weiter. Das laufende Aktienrückkaufprogramm umfasst bis zu 850,5 Millionen Anteile – rund 10 % des ausgegebenen Kapitals. Hinzu kommt eine Schlussdividende für 2025 von 0,05 Pfund je Aktie, zahlbar am 3. Juni 2026, mit Ex-Dividende-Datum am 23. April 2026.
Analysten halten trotz allem an ihrer Einschätzung fest: Der Konsens lautet „Moderate Buy" mit einem durchschnittlichen Kursziel von 1.286,50 Pence – deutlich über dem aktuellen Niveau. Ob dieser Abstand sich schließt, hängt maßgeblich davon ab, wie schnell sich die Lage im Nahen Osten stabilisiert und was das für die Erholung des globalen Flugverkehrs bedeutet.
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