Aktionär European Defence Open-End-Basket-Zertifikat
Seit 2022 treibt der Angriff Russlands auf die Ukraine eine sicherheitspolitische Neuorientierung voran, die sich zunehmend in harten Zahlen niederschlägt. Europas Verteidigungsbudgets steigen dynamisch und erreichen 2025 erstmals über 2 Prozent des BIP. Allein die Ausgaben innerhalb der Europäischen Union sollen auf rund 381 Mrd. Euro klettern. Unternehmen des Sektors melden Rekordumsätze und volle Auftragsbücher, getrieben von steigenden Bestellungen für Munition, Fahrzeuge und Luftverteidigungssysteme. Anders als bei früheren Rüstungszyklen entsteht ein struktureller Nachfrageboom, denn der Treiber der Nachfrage ist ein sicherheits- und geopolitischer Paradigmenwechsel: Europa will Abhängigkeiten von dem zuletzt wankelmütigen Nato-Partner USA reduzieren und eigene industrielle Kapazitäten aufbauen und stärken. Milliardenprogramme, gemeinsame Beschaffung und Kooperationen fördern die Konsolidierung der Branche. Neben den Gewinnen aus der Produktion entstehen durch Wartung, Ersatzteile und Modernisierung planbare Cashflows für Jahrzehnte, was die Langfristigkeit des Trends unterstreicht.
20 europäische Blue Chips des Verteidigungssektors
Das Anlegermagazin AKTIONÄR hat mit dem Indexanbieter Solactive eine Anlagelösung entwickelt, mit der Anleger auf die europäischen Profiteure des Verteidigungssektors setzen können: das Open-End-Zertifikat auf den Aktionär European Defence Index mit der ISIN DE000DA0ACA0 (Market Maker: Morgan Stanley).
Die Bestandteile des Aktienkorbs sind nach aktueller Gewichtung: BAE Systems, Cohort, Chemring Group, Hensoldt, Renk, Airbus, Thales, Elbit Systems, Safran, Saab (B), Kongsberg Gruppen, Rolls-Royce, Rheinmetall, Melrose Industries, Babcock International, Alzchem Group, Fincantieri, Qinetiq Group, Leonardo und Dassault Aviation. Die Aktien des Korbs werden nicht ausgetauscht; allerdings erfolgt jeweils im März und September ein Rebalancing, bei dem alle Komponenten gleichgewichtet werden. Das bedeutet: Bei den Outperformern werden Teile der Gewinne realisiert und in die Nachzügler investiert. Netto-Dividenden werden reinvestiert. Die aktuellen Gewichtungen können unter der ISIN des Index (DE000SL0QG57) auf den Internetseiten von Solactive eingesehen werden. Die Managementgebühr beträgt 1,5 Prozent p.a., die Geld-Brief-Spanne liegt bei 0,4 Prozent (0,05 Euro).
ZertifikateReport-Fazit: Die Verteidigungsbudgets in der EU steigen und die Nachfrage soll künftig mehr durch heimische Produktion gestemmt werden. Milliardenschwere Investitionen und Innovationen, aber auch Wartungsverträge sorgen für Wachstumspotenzial. Der Aktienkorb bietet eine Möglichkeit der diversifizierten Partizipation an der Wertentwicklung der europäischen Player der Branche.
Autor: Thorsten Welgen
Dieser Beitrag stellt keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf vom Aktionär European Defence Index oder von Anlageprodukten auf den Aktionär European Defence Index dar. Für die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung übernommen.
Quelle: zertifikatereport.de
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