Rocket Lab treibt die Entwicklung seiner neuen Neutron-Rakete mit Hochdruck voran, doch der Weg zur Marktreife verläuft nicht ohne Hindernisse. Während die Auslieferung wichtiger Hardwarekomponenten einen technischen Meilenstein markiert, sorgte ein geplatzter Tank bei Belastungstests für Diskussionen. Investoren wägen nun ab: Ist der Vorfall ein normaler Teil der Entwicklung oder ein Risiko für den ambitionierten Zeitplan?

Zwischenfall auf dem Prüfstand

Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht ein Ereignis während der Qualifizierungstests für die neue Trägerrakete. Ein Tank der ersten Stufe hielt dem Druck nicht stand und riss während eines Belastungsversuchs. Was auf den ersten Blick dramatisch wirkt, ordnet das Unternehmen als regulären Bestandteil des Entwicklungsprozesses ein. Solche Tests dienen explizit dazu, die strukturelle Integrität und Sicherheitsmargen zu validieren. Rocket Lab reagierte umgehend und kündigte an, die Testreihen mit einem Ersatztank fortzusetzen.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rocket Lab USA?

Fortschritt bei der Wiederverwendbarkeit

Dem Rückschlag steht ein wichtiger technischer Erfolg gegenüber: Die innovative „Hungry Hippo“-Nutzlastverkleidung wurde erfolgreich an den Startplatz in Virginia geliefert. Diese Komponente ist zentral für die Wirtschaftlichkeit der Neutron-Rakete. Anders als bei herkömmlichen Systemen bleibt die Verkleidung fest mit der Rakete verbunden, was eine schnelle Wiederverwendung ermöglicht und die Startkosten senken soll. Dieser Schritt signalisiert, dass das Projekt die reine Designphase verlässt und in die kritische Phase der Startvorbereitungen eintritt.

Chartbild und Marktreaktion

Die Anleger reagierten auf die gemischte Nachrichtenlage bislang gefasst. Die Aktie notierte zum Handelsende am Mittwoch bei 88,57 USD und verteidigte damit ihre starke Performance der letzten Monate. Mit einem Zuwachs von über 200 Prozent auf Zwölf-Monats-Sicht sind die Erwartungen an das Unternehmen enorm hoch. Charttechnisch zeigt sich jedoch eine Pattsituation: Während ein Verkaufsignal vom 16. Januar zur Vorsicht mahnt, stützen die langfristigen gleitenden Durchschnitte weiterhin den übergeordneten Aufwärtstrend.

Für die weitere Kursentwicklung dürfte entscheidend sein, wie effizient Rocket Lab die Daten aus dem Tank-Test in das finale Design integrieren kann. Der Fokus liegt nun auf den kommenden Wochen, die zeigen müssen, ob die Balance zwischen technischem Wagnis und notwendiger Sicherheitsvalidierung ohne größere Verzögerungen gelingt.

Rocket Lab USA-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rocket Lab USA-Analyse vom 29. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Rocket Lab USA-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rocket Lab USA-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rocket Lab USA: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...