Rocket Lab USA Aktie: Rekordlauf hält an
Rocket Lab USA setzt seinen Höhenflug auch im Jahr 2026 ungebremst fort. Treibstoff für die Rally liefert ein historischer Großauftrag der US Space Force, der das Unternehmen endgültig als Schwergewicht im Verteidigungssektor etabliert. Doch während institutionelle Anleger zugreifen, nutzen Führungskräfte die hohen Kurse für massive Verkäufe.
Der Milliarden-Deal als Treibstoff
Hauptverantwortlich für die enorme Dynamik ist der bisher größte Einzelauftrag in der Geschichte des Unternehmens. Im Dezember sicherte sich Rocket Lab einen Vertrag mit der U.S. Space Development Agency, der ein Basisvolumen von 806 Millionen US-Dollar umfasst und durch Erweiterungsoptionen auf rund eine Milliarde US-Dollar anwachsen kann.
Der Auftrag beinhaltet Design und Fertigung von 18 Satelliten für Raketenabwehrsysteme sowie zusätzliche Dienstleistungen. Marktbeobachter werten diesen Deal als entscheidenden Beweis dafür, dass Rocket Lab nicht mehr nur als Startdienstleister für kleine Nutzlasten agiert, sondern sich als fester Partner für die nationale Sicherheit etabliert hat. Flankiert wird dieser Erfolg durch eine makellose Bilanz im Jahr 2025: Mit 21 erfolgreichen Electron-Missionen erreichte das Unternehmen eine Start-Erfolgsquote von 100 Prozent.
Analysten heben Ziele an
Die operative Exzellenz und die neuen Aufträge – zu denen auch Abschlüsse mit der kanadischen (CSA) und japanischen Raumfahrtagentur (JAXA) zählen – zwingen die Wall Street zum Handeln. Analysten passen ihre Modelle der Realität an: Needham hob das Kursziel drastisch von 63 auf 90 US-Dollar an, Stifel erhöhte auf 85 US-Dollar.
Die Aktie notierte zum Handelsende am Freitag bei 84,85 US-Dollar und hat damit allein in den letzten 12 Monaten um über 211 Prozent zugelegt. Diese Entwicklung hat viele Konsensschätzungen bereits überholt, da das durchschnittliche Kursziel der Analysten mit 61,25 US-Dollar nun deutlich unter dem aktuellen Niveau liegt.
Warnsignal Insider-Verkäufe
Trotz der Euphorie um die neuen Regierungsaufträge mahnt das Verhalten der Unternehmensführung zur Vorsicht. Während institutionelle Investoren wie Invesco ihre Positionen ausbauten, trennten sich Insider im großen Stil von ihren Anteilen.
Allein in den vergangenen 90 Tagen verkauften Insider Aktien im Wert von rund 262,4 Millionen US-Dollar. Dazu zählt auch Chief Commercial Officer Frank Klein, der Anfang Januar Anteile für etwa 7,3 Millionen US-Dollar veräußerte. Zwar ist das Unternehmen mit einem Umsatzwachstum von 48 Prozent im dritten Quartal 2025 operativ auf Kurs, doch die Bewertung ist sportlich. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis (Forward P/S) für das Geschäftsjahr 2027 liegt bei etwa 34. Anleger müssen abwägen, ob das aggressive Wachstum diese Bewertungsaufschläge langfristig rechtfertigen kann.
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