Rocket Lab hat seinen bislang größten Einzelauftrag in der Unternehmensgeschichte unterzeichnet: 190 Millionen US-Dollar für 20 Hyperschall-Testflüge mit dem HASTE-Träger. Der Deal treibt den Auftragsbestand erstmals über die Marke von zwei Milliarden Dollar – und zeigt, wie stark das US-Verteidigungsministerium auf Rocket Labs Fähigkeiten setzt.

Ein Vertrag, der Maßstäbe setzt

Der neue Auftrag stammt vom Test Resource Management Center im Rahmen des MACH-TB 2.0-Programms, das in Zusammenarbeit mit dem Naval Surface Warfare Center Crane Division ausgeführt wird. Rocket Lab soll über vier Jahre hinweg 20 Hyperschall-Testflüge mit Mach 5+ durchführen. Der erste Flug soll bereits wenige Monate nach Vertragsunterzeichnung stattfinden.

Grundlage für den Zuschlag ist eine nachgewiesene Erfolgsbilanz: Seit 2023 hat Rocket Lab mehrere HASTE-Missionen für das MACH-TB-Programm mit einer Erfolgsquote von 100 Prozent absolviert. Zuletzt startete das Unternehmen Ende Februar 2026 von der NASA-Station in Wallops, Virginia – die zweite Defense Innovation Unit-Mission innerhalb von drei Monaten.

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Auftragsbestand wächst rasant

Der Vertrag ist Teil einer bemerkenswerten Beschleunigung. Allein im ersten Quartal 2026 hat Rocket Lab 28 neue Starts verkauft – fast so viele wie im gesamten Jahr 2025. Der Gesamtauftragsbestand aus Launch- und Raumfahrtsystemen übersteigt nun zwei Milliarden Dollar, nach 1,85 Milliarden zum Jahresende 2025.

Hinzu kommen weitere Großaufträge aus dem Verteidigungsbereich: Im Dezember 2025 sicherte sich Rocket Lab einen 816-Millionen-Dollar-Vertrag der U.S. Space Development Agency für 18 Satelliten des PWSA-Programms. Zusammen mit anderen SDA-Aufträgen summiert sich das Vertragsvolumen dieser Behörde allein auf über 1,3 Milliarden Dollar.

Aktie unter Druck trotz starker Nachrichten

Die Marktreaktion fiel zweigeteilt aus. Am 17. März legte die Aktie im Vorfeld der Ankündigung deutlich zu. Einen Tag später folgte jedoch die Meldung, dass Rocket Lab eine neue Aktienplatzierung von bis zu einer Milliarde Dollar plant – woraufhin die Stimmung drehte. Das Spannungsfeld zwischen starkem operativem Momentum und dem Kapitalbedarf eines wachstumsintensiven Raumfahrtunternehmens bleibt damit das zentrale Thema für Anleger.

Parallel läuft die Entwicklung der Neutron-Mittelklassrakete weiter: Rocket Lab schloss zuletzt die Qualifikation der „Hungry Hippo"-Nutzlastverkleidung ab und lieferte sie ans Integrationszentrum in Virginia. Auch Schubstruktur und Zwischenstufe haben wichtige Entwicklungsmeilensteine erreicht. Der erste Neutron-Start bleibt ein zentraler Baustein für das langfristige Wachstum des Unternehmens.

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