Rocket Lab Aktie: Synspective-Partnerschaft wächst
Rocket Lab hat am 21. März seinen 84. Electron-Flug absolviert — und dabei nicht nur einen weiteren SAR-Satelliten für den japanischen Betreiber Synspective ins All gebracht, sondern auch eine der beständigsten Kundenbeziehungen im Kleinraketen-Segment weiter gefestigt. Acht Starts, null Fehlschläge.
Eine Partnerschaft mit langer Laufbahn
Es war bereits der achte Start für Synspective. Die Electron-Rakete brachte den StriX-8-Satelliten auf eine Umlaufbahn in 573 Kilometern Höhe — ausgestattet mit einer maßgefertigten Nutzlastverkleidung, die speziell auf die Anforderungen des Satelliten abgestimmt war.
Die Partnerschaft läuft noch lange weiter. Rocket Lab hat den Vertrag mit Synspective um 19 weitere dedizierte Starts verlängert, die die Konstellation bis 2028 vervollständigen sollen. Insgesamt sind damit 27 Electron-Starts für den japanischen Betreiber vorgesehen.
Auftragsbestand überschreitet zwei Milliarden Dollar
Der Synspective-Start reiht sich in eine breitere Dynamik ein. Im ersten Quartal 2026 hat Rocket Lab bereits 28 neue Starts verkauft — annähernd so viele wie im gesamten Vorjahr. Der Gesamtauftragsbestand aus Launch- und Raumfahrtsystemgeschäft übersteigt inzwischen zwei Milliarden Dollar, nachdem ein 190-Millionen-Dollar-Vertrag für 20 Hyperschalltest-Flüge im Rahmen des US-Militärprogramms MACH-TB 2.0 hinzukam — der bislang größte Einzelauftrag der Unternehmensgeschichte. Der Jahresumsatz 2025 stieg um 38 Prozent auf 602 Millionen Dollar.
Kapitalerhöhung drückt auf den Kurs
Trotz dieser operativen Stärke steht die Aktie unter Druck. Am 17. März legte Rocket Lab bei der SEC eine Vereinbarung vor, die den Verkauf neuer Aktien im Gesamtwert von bis zu einer Milliarde Dollar ermöglicht. Das Unternehmen will die Erlöse für Wachstum, mögliche Akquisitionen und allgemeine Betriebszwecke nutzen. Zum Zeitpunkt der Meldung verfügte Rocket Lab über rund 829 Millionen Dollar an liquiden Mitteln.
Die Ankündigung ließ die Aktie um rund 6,5 Prozent auf etwa 67,23 Dollar fallen. Das Verwässerungsrisiko wiegt für viele Investoren schwerer als die gleichzeitig gemeldeten Rekordaufträge.
Neutron weiter auf Kurs für Ende 2026
Beim Entwicklungsprojekt Neutron gab es Anfang des Jahres einen Rückschlag: Ein unerwarteter Fehler beim Qualifikationstest des Erststufentanks im Januar 2026 verzögerte den Zeitplan. Der erste Start der Mittelklasserakete ist nun für das vierte Quartal 2026 geplant. Gelingt dieser Schritt, könnte Neutron zum nächsten wesentlichen Bewertungstreiber für die Aktie werden — zumal die Synspective-Verlängerung bis 2028 läuft und der Auftragsbestand im Verteidigungsbereich weiter wächst.
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