Rocket Lab Aktie: Starker Auftragspolster
Rocket Lab hat am 21. März den 84. Electron-Flug erfolgreich abgeschlossen — und damit nicht nur einen weiteren Meilenstein in der Partnerschaft mit dem japanischen Satellitenbetreiber Synspective gesetzt, sondern auch gezeigt, wie stabil die kommerzielle Basis des Unternehmens inzwischen ist.
Achter Start für Synspective
Die Mission „Eight Days A Week" brachte den achten StriX-Satelliten von Synspective in einen niedrigen Erdorbit auf 573 Kilometern Höhe. Das Besondere: Rocket Lab ist seit 2020 der einzige Startanbieter für die Synspective-Konstellation. Weitere 19 gebuchte Missionen sollen die verbleibenden Satelliten bis 2030 ins All befördern. Synspective plant, seine 30-Satelliten-Konstellation bereits bis 2028 fertigzustellen.
Die Satelliten liefern synthetische Aperturradar-Daten (SAR) für Stadtplanung, Infrastrukturüberwachung und Katastrophenschutz — Anwendungen mit stabiler Nachfrage aus Behörden und Industrie weltweit.
Auftragsbestand überschreitet zwei Milliarden Dollar
Kurz vor dieser Mission hatte Rocket Lab einen weiteren Großauftrag vermeldet: einen Block-Buy-Vertrag über 190 Millionen US-Dollar für 20 Hyperschall-Testflüge im Rahmen des MACH-TB-2.0-Programms — der bislang größte Einzelauftrag der Unternehmensgeschichte. Der Gesamtauftragsbestand aus Starts und Raumfahrtsystemen übersteigt damit die Marke von zwei Milliarden Dollar.
Finanziell untermauert wird das durch Rekordergebnisse: Im Gesamtjahr 2025 erzielte Rocket Lab einen Umsatz von 602 Millionen Dollar, ein Plus von 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Auftragsbestand wuchs um 73 Prozent auf 1,85 Milliarden Dollar. Für das erste Quartal 2026 erwartet das Unternehmen zwischen 185 und 200 Millionen Dollar Umsatz.
Kurs deutlich unter Jahreshoch
Trotz dieser operativen Stärke hat die Aktie seit ihrem Allzeithoch von 96,30 Dollar Mitte Januar erheblich nachgegeben — aktuell notiert sie rund 30 Prozent darunter. Auch auf Jahressicht bleibt die Performance mit einem Plus von über 235 Prozent beeindruckend, doch der kurzfristige Trend zeigt klar nach unten.
Mit einer Liquiditätsreserve von einer Milliarde Dollar ist Rocket Lab gut aufgestellt, um den ersten Neutron-Flug im vierten Quartal 2026 zu finanzieren. Am 14. Mai legt das Unternehmen seine nächsten Quartalszahlen vor — dann dürfte es konkrete Aussagen zur Neutron-Entwicklung und zur weiteren Startplanung geben.
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