Rocket Lab hat am Wochenende wichtige technische Fortschritte beim Neutron-Raketenprogramm bestätigt — und der Markt reagierte prompt. Die Aktie legte am Freitag rund 6 % zu und näherte sich der 76-Dollar-Marke. Hintergrund ist die erfolgreiche Qualifizierung zweier zentraler Komponenten des Mittelklasse-Trägers.

Neutron kommt voran

Konkret hat Rocket Lab die Verkleidung (Fairing) des Neutron-Rakete qualifiziert und ausgeliefert. Auch die Schubstruktur des Fahrzeugs hat den Qualifizierungsprozess abgeschlossen. Beide Komponenten sind strukturell entscheidend für den Erstflug, der nach einem Tankriss während Tests auf das vierte Quartal 2026 verschoben worden war. Die jüngsten Erfolge deuten darauf hin, dass der revidierte Zeitplan hält.

Neutron ist für Rocket Lab mehr als ein weiteres Produkt. Der wiederverwendbare Träger soll das Unternehmen in die Lage versetzen, größere Satellitenkonstellationen zu bedienen — ein Markt, in dem bislang SpaceX dominiert.

Zahlen und Auftragsbestand

Das Gesamtjahr 2025 verlief rekordverdächtig: Der Umsatz stieg um 38 % auf 602 Millionen Dollar. Für das erste Quartal 2026 erwartet das Unternehmen zwischen 185 und 200 Millionen Dollar — was beim Mittelpunkt einem Wachstum von rund 57 % gegenüber dem Vorjahresquartal entspräche.

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Der Auftragsbestand liegt bei 1,85 Milliarden Dollar. Darin enthalten sind ein 816-Millionen-Dollar-Vertrag mit der Space Development Agency sowie ein 190-Millionen-Dollar-Deal für 20 HASTE-Hyperschallstarts — der bislang größte Einzelstartvertrag der Unternehmensgeschichte.

Rückenwind aus dem Sektor

Zusätzlichen Auftrieb erhält die Aktie durch die Erwartungen rund um einen möglichen SpaceX-Börsengang zur Jahresmitte 2026. Analysten schätzen, dass eine erfolgreiche SpaceX-Notierung bei einer Bewertung von rund 1,75 Billionen Dollar als Bewertungsanker für die gesamte Branche wirken könnte — davon würde Rocket Lab als etablierter Wettbewerber profitieren.

Strategisch verschiebt sich das Unternehmen zunehmend in Richtung Space Systems: Im vierten Quartal 2025 entfielen rund 58 % des Quartalsumsatzes auf dieses Segment. Wiederkehrende Rüstungsaufträge mit hohen Wechselkosten sollen das Geschäft gegenüber den Unwägbarkeiten des Startgeschäfts stabilisieren.

Trotz des 12-Monats-Anstiegs von rund 263 % bleibt die Aktie mit einem RSI von 88 und einer annualisierten Volatilität von knapp 72 % technisch überkauft. Eine im März angekündigte Kapitalerhöhung über eine Milliarde Dollar zur Finanzierung des laufenden Betriebs und des Neutron-Programms dürfte den Kurs weiter unter Druck halten — zumindest bis der Erstflug konkrete Konturen annimmt.

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