Rocket Lab hat 2025 so viel Umsatz erzielt wie nie zuvor – und gleichzeitig den größten Regierungsauftrag der Unternehmensgeschichte eingefahren. Cantor Fitzgerald hebt das Kursziel auf 85 US-Dollar an, während die Aktie nach einem Rückschlag durch Verzögerungen beim Neutron-Projekt gestern bei knapp 72 US-Dollar schloss. Was überwiegt: die Rekordzahlen oder die Terminprobleme?

Cantor hebt Kursziel deutlich an

Die Investmentbank Cantor Fitzgerald hat ihr Kursziel für Rocket Lab von 72 auf 85 US-Dollar erhöht und das Overweight-Rating bestätigt. Hintergrund ist eine umfassende Neubewertung der operativen und finanziellen Leistung für das Geschäftsjahr 2025.

Das Unternehmen erzielte im abgelaufenen Jahr einen Rekordumsatz von rund 602 Millionen US-Dollar – ein Plus von 38 Prozent im Jahresvergleich. Für 2026 erwarten Analysten ein weiteres Wachstum von 40 Prozent. Allein im vierten Quartal kletterten die Erlöse um 36 Prozent auf 180 Millionen US-Dollar.

Auftragsbestand und SDA-Rekordvertrag

Besonders auffällig: Der Auftragsbestand schoss um 73 Prozent auf 1,85 Milliarden US-Dollar nach oben. Davon sollen 37 Prozent innerhalb der nächsten zwölf Monate in Umsatz umgewandelt werden – das schafft Planungssicherheit.

Ein Schlüsselfaktor war der mit Abstand größte Auftrag der Firmengeschichte: ein 816-Millionen-US-Dollar-Vertrag mit der US Space Development Agency. Dieser Zuschlag stärkt das Geschäft mit Behörden und Verteidigungskunden erheblich und untermauert die strategische Neuausrichtung des Unternehmens.

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2025 führte Rocket Lab 21 Raketenstarts durch – für Kunden wie die US Space Force, BlackSky, die japanische Raumfahrtagentur und weitere.

Neutron-Verzögerung bremst Euphorie

Doch nicht alle Signale stehen auf Grün. Die mit Spannung erwartete mittelgroße Trägerrakete Neutron, ein Schlüsselprojekt für die Zukunft, verzögert sich. Der erste Start wurde auf das vierte Quartal 2026 verschoben.

Die Ankündigung drückte die Aktie im vorbörslichen Handel. Needham senkte daraufhin das Kursziel auf 95 US-Dollar, hält aber an der Kaufempfehlung fest. Craig-Hallum erhöhte das Ziel auf 68 US-Dollar. Die Aktie pendelt aktuell rund 25 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 96,30 US-Dollar.

Starke Bilanz trifft auf Entwicklungsrisiko

Rocket Lab steht mit einem Rekordauftragsbestand und hoher Analystenzuversicht da – aber auch mit einem verspäteten Entwicklungsprogramm. Das Management bekräftigt seine Umsatzprognose für 2026 von rund 885 Millionen US-Dollar und betont Investitionen in die Neutron-Entwicklung sowie den Infrastrukturausbau. Am 13. Mai 2026 werden die nächsten Quartalszahlen vorgelegt – dann dürfte der Fokus auf Updates zum Neutron-Zeitplan und der Abarbeitung des Rekordbestands liegen.

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