Die Roche-Aktie startet mit einem kräftigen Dämpfer in die Woche. Der Schweizer Pharmakonzern meldete am Montag, dass sein experimentelles Brustkrebs-Medikament Giredestrant in einer entscheidenden Studienstudie versagt hat. Die Kombination aus Giredestrant und Pfizers Ibrance verfehlte das primäre Ziel einer statistisch signifikanten Verbesserung des progressionsfreien Überlebens bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs. Die Papiere rutschen im ohnehin schwachen Marktumfeld deutlich ab – die seit Mitte Dezember 2025 aufgebauten Kursgewinne sind damit wieder Geschichte.

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Milliarden-Hoffnungsträger enttäuscht

Analysten hatten sich von Giredestrant viel versprochen. Das Medikament sollte eine mögliche Spitzenposition im Brustkrebsmarkt einnehmen, mit entsprechenden Umsatzerwartungen im Milliardenbereich. Doch diese Hoffnungen haben sich nun zerschlagen. Jefferies-Analyst Michael Leuchten hatte bereits im Vorfeld Zweifel geäußert und darauf hingewiesen, dass die Studie möglicherweise nicht ausreichend aussagekräftig sei. Sein Kursziel von 230 Franken bei einem "Underperform"-Rating behält er bei.

Leuchten erwartet nun, dass das Scheitern der Studie die positive Aktiendynamik der vergangenen Monate vollständig umkehren und zu einem deutlichen Bewertungseinbruch führen wird. Immerhin: Roche berichtet, dass die Medikamentenkombination gut vertragen wurde und die beobachteten Nebenwirkungen den bekannten Sicherheitsprofilen der einzelnen Wirkstoffe entsprechen.

Zweite Chance bleibt offen

Es handelt sich um die erste von zwei spätstufigen Studien, die Giredestrant als Erstlinienbehandlung evaluieren. Die Ergebnisse der zweiten Studie werden erst im kommenden Jahr erwartet. Bis dahin dürfte die Aktie unter Druck bleiben. Für Anleger bedeutet der heutige Rückschlag einen empfindlichen Dämpfer – zumal sich die Papiere seit Ende 2025 aufgrund positiver Studienergebnisse bei anderen Projekten gut entwickelt hatten.

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