Robinhood Aktie: Schwacher Start
Die Robinhood Aktie beginnt das neue Jahr 2026 mit einem Rückschlag. Am letzten Handelstag 2025 verlor der Titel gut 2 Prozent auf 113,10 US-Dollar. Verantwortlich für den Dämpfer sind zwei aktuelle Analysteneinschätzungen von Barclays und Needham, die beide ihre Umsatzerwartungen für das vierte Quartal nach unten korrigiert haben.
November-Zahlen belasten
Grund für die Vorsicht der Analysten sind die operativen Daten aus dem November 2025, die eine deutliche Abschwächung zeigen. Das Handelsvolumen bei Aktien brach im Monatsvergleich um 37 Prozent auf 201,5 Milliarden US-Dollar ein. Auch im wichtigen Krypto-Segment ging das Volumen um 12 Prozent auf 28,6 Milliarden US-Dollar zurück.
Hinzu kommt: Robinhood verlor netto rund 130.000 finanzierte Kunden und liegt nun bei 26,9 Millionen Nutzern. Diese Entwicklung drückt direkt auf die transaktionsbasierten Erlöse, die einen wesentlichen Teil der Gesamteinnahmen ausmachen.
Barclays spricht von "gemischten Handelstrends" und verweist dabei explizit auf die Schwäche im Krypto-Geschäft. Needham zog ebenfalls seine Prognose zurück. Beide Häuser warten nun die offiziellen Q4-Zahlen ab, um zu klären, ob die November-Flaute nur ein saisonaler Ausreißer war.
Technisch angespannt
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Die Aktie steht aktuell deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 131,88 US-Dollar, das im Oktober erreicht wurde. Der RSI liegt bei 76 Punkten, was auf eine überkaufte Situation hindeutet. Technisch betrachtet testet der Kurs nun die Unterstützungszone um 112 bis 113 US-Dollar. Fällt diese Marke, könnte weiterer Verkaufsdruck folgen.
Die starke Performance im Gesamtjahr 2025 – die Aktie legte über 194 Prozent zu – sorgt derzeit für Gewinnmitnahmen. Anleger warten auf konkrete Signale aus dem Zahlenwerk.
Ausblick: Prediction Markets als Hoffnung
Längerfristig setzt Robinhood auf neue Geschäftsfelder wie Prediction Markets, also Wettmärkte für Ereignisse. Allerdings wird dieser Markt zunehmend umkämpft – Konkurrent DraftKings ist ebenfalls eingestiegen. Ob dieser Bereich die schwächelnden Transaktionsumsätze ausgleichen kann, bleibt abzuwarten.
Die Q4-Zahlen werden zeigen, ob die November-Schwäche eine vorübergehende Delle oder der Beginn eines strukturellen Problems ist. Bis dahin dürfte die Aktie nervös bleiben.
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