Robinhood Aktie: Konkurrenz schlägt zu
Robinhood Markets hat am letzten Handelstag des Jahres 2025 rund 1,7 Prozent an Wert verloren. Verantwortlich dafür war eine Kurszielsenkung durch Needham & Company – und der offizielle Marktstart eines Konkurrenzprodukts von DraftKings. Die Frage: Kann Robinhood seine frühe Dominanz im neuen Geschäftsfeld behaupten?
DraftKings greift an
Der Online-Broker hatte sich Ende 2025 mit dem Launch seines Prediction-Market-Produkts positioniert – einem Markt, auf dem Nutzer auf Eintrittswahrscheinlichkeiten realer Ereignisse handeln können. Analysten schätzten das Potenzial dieser neuen Asset-Klasse auf bis zu 300 Milliarden US-Dollar. Doch nun hat DraftKings nachgezogen und sein eigenes Konkurrenzangebot vorgestellt.
Die Marktteilnehmer werten den Schritt von DraftKings ambivalent: Einerseits bestätigt der Einstieg eines etablierten Anbieters die Attraktivität des neuen Segments. Andererseits bringt DraftKings einen großen, bestehenden Kundenstamm und erhebliche Kapitalressourcen mit – eine ernsthafte Bedrohung für Robinhoods Vorsprung.
Starke Fundamentaldaten trotz Gegenwind
Trotz der Kursschwäche gibt es auch positive Stimmen. Morgan Stanley soll seine Gewinnschätzungen für das vierte Quartal angehoben haben, gestützt durch steigende Handelsvolumina bei Aktien, Optionen und Kryptowährungen. Zacks Investment Research nahm Robinhood zudem als "Top Pick" für 2026 auf – mit Verweis auf die diversifizierten Einnahmequellen und die Expansion nach Asien durch die Übernahme von PT Buana Capital Sekuritas.
Das Jahr 2025 war transformativ: Die Aktie legte über 215 Prozent zu, während sich das Unternehmen von einer reinen Trading-App zu einer breiteren Finanzplattform entwickelte. Die operative Marge lag im letzten Quartal bei über 52 Prozent.
Entscheidende Wochen stehen bevor
Anfang Februar folgen die Zahlen für das vierte Quartal. Analysten werden genau beobachten, ob die gestiegene Konkurrenz die Kundenakquisekosten in die Höhe treibt oder ob der Prediction-Markt groß genug ist für zwei große Anbieter. Charttechnisch konsolidiert die Aktie nahe der 115-US-Dollar-Marke. Ein Rutsch unter den 50-Tage-Durchschnitt könnte eine tiefere Korrektur einleiten.
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