Rio Tinto Aktie: Kupfer überzeugt
Rio Tinto untermauert mit seinen Ergebnissen für das Jahr 2025 die operative Stärke im Kerngeschäft. Während Rekordmengen beim Eisenerz das Fundament bilden, gewinnt die Expansion in Kupfer und Lithium zunehmend an Bedeutung für die langfristige Strategie. Doch kann der Konzern das hohe Expansionstempo beibehalten, ohne die attraktiven Aktionärsrenditen zu gefährden?
Rekordproduktion treibt das Ergebnis
Der Bergbauriese konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein bereinigtes EBITDA von 25,4 Milliarden US-Dollar erzielen, was einer Steigerung von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Maßgeblicher Treiber dieser Entwicklung war die Rekordförderung in der australischen Pilbara-Region sowie ein Anstieg der Kupferproduktion um 8 Prozent. Trotz der volatilen Rohstoffmärkte blieb der bereinigte Gewinn mit 10,9 Milliarden US-Dollar stabil.
Diese solide operative Basis ermöglicht es dem Unternehmen, weiterhin hohe Summen an die Anleger auszuschütten. Das Board kündigte eine Gesamtdividende von 6,5 Milliarden US-Dollar an. Mit einer Ausschüttungsquote von 60 Prozent hält Rio Tinto damit im zehnten Jahr in Folge an seinem Ziel fest, Dividenden am oberen Ende der angestrebten Spanne zu zahlen.
Fokus auf Kupfer und Lithium
Strategisch setzt Rio Tinto verstärkt auf Metalle, die für die globale Energiewende entscheidend sind. Der Ausbau der Untertagemine Oyu Tolgoi lieferte bereits signifikante Beiträge zum Kupfervolumen. Parallel dazu treibt der Konzern seine Diversifizierung in den Lithiumsektor voran. Seit dem 19. Februar 2026 hält Rio Tinto mit 53,9 Prozent die Mehrheit an Nemaska Lithium.
Für das kommende Jahr sind Investitionen von über 300 Millionen US-Dollar in dieses Projekt geplant, um die Entwicklung der Hydroxidanlage in Québec zu beschleunigen. Diese Schritte verdeutlichen den Wandel des Konzerns hin zu einem breiter aufgestellten Rohstofflieferanten. Die positive operative Entwicklung schlägt sich auch im Aktienkurs nieder, der heute um 1,92 Prozent auf 98,00 Euro stieg und damit nur noch knapp unter seinem 52-Wochen-Hoch notiert.
Ausblick auf 2026
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 hat das Management seine Produktionsziele bestätigt. Bei Eisenerz aus der Pilbara-Region wird ein Volumen zwischen 343 und 366 Millionen Tonnen erwartet. Die Kupferproduktion soll in einer Spanne von 800.000 bis 870.000 Tonnen liegen, wobei bis 2030 eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 3 Prozent angestrebt wird. Strukturverbesserungen bei den Kosten sollen zudem dabei helfen, die Margen im gesamten Portfolio stabil zu halten.
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